Irische Banken ignorieren EIB-Fonds für KMU [DE]

Zwei Drittel der Beschäftigten der irischen Banken geben zu, nicht über die Förderung der europäischen Investitionsbank für kleine Firmen bescheid zu wissen, trotz eines vereinbarten Anstoßes seitens Brüssel, die Liquidität für Unternehmen in ganz Europa zu verbessern. 

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Zwei Drittel der Beschäftigten der irischen Banken geben zu, nicht über die Förderung der europäischen Investitionsbank für kleine Firmen bescheid zu wissen, trotz eines vereinbarten Anstoßes seitens Brüssel, die Liquidität für Unternehmen in ganz Europa zu verbessern. 

Der erstaunlichen Befunde kommen aus einer Untersuchung der irischen Vereinigung der kleinen und mittelständischen Unternehmen (ISME), die den Banken vorwerfen, Millionen vorn Euros der EIB zu ignorieren, die für die Förderung von schwächenden KMU vorgesehen sind. 

Die EIB hat 350 Millionen Euro zu einer reduzierte Rate durch kommerzielle Banken in ganz Europa bereit gestellt, aber die Unternehmensvertreter haben sehen weiterhin eine Gefahr darin, dass das Geld nicht zu denen kommt, die es am dringlichsten brauchen. 

Die Vertretung der Europäische Kommission in Irland hatte vor kurzem einen Informationstag veranstaltet, auf dem hochrangige Sprecher von der EIB und dem Europäischen Investitionsfonds aufgetreten waren, aber die Unternehmen geben an, dass die Banken nun den Zugang zu dem europäischen Geldern erschweren. 

ISME sagte auch, dass eine Überprüfung von sechs irischen Finanzinstituten eine „totale Ignoranz“ für den Darlehencode zutage gefördert hat, der im letzten März eingeführt wurde und der darauf abzielt, kleinen Unternehmen in Irland zu helfen. Die irische Regierung orderte den Banken an, die Geldvergabe an kleine Firmen zu verbessern. Im Gegenzug dazu würden sie die milliardenschwere Injektion von öffentlichen Geldern erhalten. 

Mark Fielding, der Geschäftsführer von ISME sagte, dass die Banken unehrlich seien, wenn sie öffentlich verkünden würden, dass sie offen für Geschäfte seien und dann ihre Worte nicht in Taten umsetzen würden. 

Nicht nur die Banken seien in der Umsetzung und der Verwaltung der EIB irreführend und blockierend, sondern auch sie rümpfen auch ihre Nasen über das Gesetz, da sie nicht in der Lage seinen, ihre Beschäftigten über das neune Gesetz zu informieren, eine rechtliche Verpflichtung unter denen die Aushilfen vereinbart wurden, so Fielding. 

ISME rief die finanziellen Regulatoren dazu auf, die neuen Darlehenskodexe umzusetzen, und war ihnen vor, zu sehr auf der Seite der Banken zu stehen. 
Währenddessen hat eine weitere Untersuchung gezeigt, dass 733 irische Unternehmen innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 2009 schließen mussten und mehr als 1 600 bis Ende des Jahres 2010 bankrott sein werden. 

Declan Taite, ein Experte zur Restrukturierung von Unternehmen bei Farrel Grant Sparks (FGS) sagte, dass sein Unternehmen einen Anstieg in Firmenbankrotten in den Bereichen der Bauwirtschaft sowie in den Maschinenbau- und Einzelhandelsbranchen gefunden habe, sowie eine wachsende Anzahl an Bankrotten bei professionellen Dienstleistungen und bei Beraterdienstleistungen. 

Die größte Anzahl an Bankrotten resultiere aus einem Mangel an Arbeitskapital oder an Fehlen von Bargeld. Man habe einen signifikanten Rückgang in der im Markt vorhandenen Liquidität feststellen können. Es gäbe kein Arbeitskapital für die Unternehmen selbst und es stünden sehr wenige Gelder zur Verfügung, damit Menschen ihre Wahren und Dienstleistungen kaufen können, weshalb fehlendes Bargeld das größte Problem darstelle, sagte er gegenüber dem irischen Staatsfernsehen RTE.