Klimaschutz: Portugal führt EU an

Portugal hat seine Emissionen seit 2005 um 35 Prozent reduziert und liegt damit vor allen anderen EU-Ländern. Dies geht aus Zahlen der Datenbank Pordata der Francisco Manuel dos Santos Foundation hervor, die in Zusammenarbeit mit der portugiesischen Umweltagentur erstellt wurde.

Lusa.pt
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Die Daten zeigen, dass Portugal seit 2005 seine Treibhausgasemissionen um 35 Prozent reduziert hat - weit mehr als der EU-Durchschnitt von 24 Prozent. Die Studie zeigt jedoch auch, dass das Land stark von fossilen Energien abhängig ist und dass die Temperaturen und das Abfallvolumen steigen. [Shutterstock/lp-studio]

Portugal hat seine Emissionen seit 2005 um 35 Prozent reduziert und liegt damit vor allen anderen EU-Ländern. Dies geht aus Zahlen der Datenbank Pordata der Francisco Manuel dos Santos Foundation hervor.

Die Daten zeigen, dass Portugal seit 2005 seine Treibhausgasemissionen um 35 Prozent reduziert hat – weit mehr als der EU-Durchschnitt von 24 Prozent. Die Studie zeigt jedoch auch, dass das Land stark von fossilen Energien abhängig ist und dass die Temperaturen und das Abfallvolumen steigen.

Anlässlich des Weltumwelttages werden die Herausforderungen des Klimanotstandes in einer Debatte im Tejo-Kraftwerk in Lissabon erörtert. Dies ist eine Initiative der Abfallentsorgungsunternehmen Novo Verde und ERP Portugal in Zusammenarbeit mit der EDP-Stiftung.

Der Tag wird auch mit anderen Initiativen begangen, sowohl in Lissabon als auch in Städten wie Guimarães oder Coimbra, Braga, Guarda oder Funchal, hauptsächlich mit Konferenzen.

Das Unternehmen Prosegur wird außerdem eine Liste der seiner Meinung nach wichtigsten Umweltverbrechen vorlegen.

Dazu gehören die illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei, der Besitz von und der illegale Handel mit Arten, die illegale Jagd oder Wilderei, die illegale Ausbeutung von und der Handel mit Holz, die illegale Gewinnung von Bodenschätzen und die illegale Abfallwirtschaft.

Die Elfenbeinküste und die Niederlande sind in diesem Jahr die Gastgeberländer des Weltumwelttages. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stehen Lösungen für die Plastikverschmutzung.