Konfliktzone Schwarzes Meer: Bulgarien will maritimes Koordinationszentrum einrichten
Bulgarien hat die Gründung eines multinationalen Koordinationszentrums vorgeschlagen, das die Sicherheit der Schifffahrt im westlichen Schwarzen Meer gewährleisten soll. Zudem erklärte sich das Land bereit, Gastgeber des geplanten Zentrums zu werden.
Bulgarien hat die Gründung eines multinationalen Koordinationszentrums vorgeschlagen, das die Sicherheit der Schifffahrt im westlichen Schwarzen Meer gewährleisten soll. Zudem erklärte sich das Land bereit, Gastgeber des geplanten Zentrums zu werden.
Sofia – Der Vorschlag wurde vom bulgarischen Ministerpräsident Rosen Zhelyazkov nach dem Treffen „Frieden und Sicherheit für die Ukraine“ in Paris unterbreitet.
Das bulgarische Konzept sieht vor, dass das Zentrum eine kontinuierliche maritime Überwachung sicherstellt und Frühwarnungen bei potenziellen Bedrohungen oder feindlichen Aktivitäten ermöglicht. Zudem soll die Resilienz kritischer Unterwasserinfrastruktur im Schwarzen Meer gestärkt werden.
„Ziel ist es, Richtlinien für die Schifffahrt zu etablieren sowie Luft- und Wasserüberwachung durchzuführen – sowohl zur Absicherung kritischer Infrastruktur als auch zur Erkennung möglicher feindlicher Handlungen im Gebiet des Schwarzen Meeres“, betonte Zhelyazkov im Anschluss an das Treffen.
Die Sicherheit im Schwarzen Meer ist ein zentrales Thema in den laufenden Verhandlungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten. Bereits vor drei Jahren hatte Bulgarien gefordert, ein NATO-Koordinationszentrum für die Schifffahrt in der Region auf seinem Staatsgebiet anzusiedeln.