Kriegsverbrechen: Ermittlungsgruppe beendet Untersuchung in Ukraine

Ein 40-köpfiges niederländisches Forensik- und Ermittlungsteam, das in den vergangenen Wochen in der Ukraine begangene Kriegsverbrechen untersuchte, kehrte mit Beweismaterial in die Niederlande zurück. Das Material wird der Staatsanwaltschaft des Internationalen Strafgerichtshofs vorgelegt werden.

Euractiv.com
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Das Team führte die Untersuchungen auf Ersuchen der Ukraine im Auftrag des Internationalen Strafgerichtshofs durch und umfasste forensische, digitale und taktische Ermittler:innen der Königlichen Niederländischen Marechaussee. Sie trafen am Samstag auf dem Luftwaffenstützpunkt Eindhoven ein. [Shutterstock/Friemann]

Ein 40-köpfiges niederländisches Forensik- und Ermittlungsteam, das in den vergangenen Wochen in der Ukraine begangene Kriegsverbrechen untersuchte, kehrte mit Beweismaterial in die Niederlande zurück. Das Beweismaterial wird der Staatsanwaltschaft des Internationalen Strafgerichtshofs vorgelegt werden.

Das Team führte die Untersuchungen auf Ersuchen der Ukraine im Auftrag des Internationalen Strafgerichtshofs durch und umfasste forensische, digitale und taktische Ermittler:innen der Königlichen Niederländischen Marechaussee. Sie trafen am Samstag auf dem Luftwaffenstützpunkt Eindhoven ein.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat das Team Beweise gesichert, mit Zeug:innen gesprochen und DNA-Tests durchgeführt.

„Das forensische Untersuchungsteam der Marechaussee ist gerade aus der Ukraine zurückgekehrt. Das Team hat unter schwierigen Bedingungen mögliche Kriegsverbrechen untersucht. Diese dürfen nicht ungesühnt bleiben. Vielen Dank für Ihre wichtige Arbeit“, twitterte Verteidigungsministerin Kajsa Ollongren.

Die Niederlande planen, im Frühjahr 2023 erneut Expert:innen in die Ukraine zu entsenden, um weitere Untersuchungen durchzuführen.