Neue Mitgliedstaaten von Bevölkerungsrückgang nach 2025 besonders stark betroffen [DE]
Aus demografischen Prognosen von Eurostat geht hervor, dass die Bevölkerung der EU-25 noch bis 2025 wachsen, anschließend aber schrumpfen wird. Vor allem die neuen Mitgliedstaaten sind von den rückläufigen Zahlen stark betroffen.
Aus demografischen Prognosen von Eurostat geht hervor, dass die Bevölkerung der EU-25 noch bis 2025 wachsen, anschließend aber schrumpfen wird. Vor allem die neuen Mitgliedstaaten sind von den rückläufigen Zahlen stark betroffen.
Die Bevölkerungszahlen der EU-25 werden nach Prognosen von Eurostat bis 2025 von 456,8 Millionen (Stand: 1. Januar 2004) auf 470,1 Millionen ansteigen. Bis zum Jahr 2050 werden sie jedoch auf 449,8 Millionen zurückgehen. Der Anstieg in der ersten Phase wird hauptsächlich auf die Nettozuwanderung zurückzuführen sein. Die neuen Mitgliedstaaten werden besonders schwer von stark rückläufigen Bevölkerungszahlen betroffen sein.
Im Jahr 2004 ist die Bevölkerung bereits in sieben neuen Mitgliedstaaten geschrumpft. Ab 2025 werden auch fünf ‚alte’ Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, Spanien und Italien, ebenfalls eine Bevölkerungsabnahme zu verzeichnen haben. Bis 2050 werden insgesamt 20 EU-Länder mit den Auswirkungen einer schrumpfenden Bevölkerung zu kämpfen haben.
Bis 2050 wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter um 52 Millionen zurückgehen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird in der EU-25 von 67,2 Prozent im Jahr 2004 auf 56,7 Prozent im Jahr 2050 fallen.