Neue Studie: Angst vor Massenzuwanderung aus EU-10 war unbegründet [DE]
Nach Schätzungen einer deutschen Studie haben ein Jahr nach der jüngsten EU-Erweiterungsrunde lediglich 150.000 Menschen die neuen Mitgliedstaaten verlassen, um in der EU-15 zu arbeiten.
Nach Schätzungen einer deutschen Studie haben ein Jahr nach der jüngsten EU-Erweiterungsrunde lediglich 150.000 Menschen die neuen Mitgliedstaaten verlassen, um in der EU-15 zu arbeiten.
Laut des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) beläuft sich die Zahl der Menschen, die aus den neuen Mitgliedstaaten in die alten Mitgliedstaaten gekommen sind, auf etwa 150.000. Von ihnen sind allein 50.000 nach Großbritannien gegangen.
Die Zahlen des DIW sind niedriger als andere Schätzungen. Die britische Regierung beispielsweise geht davon aus, dass in den vergangenen zwölf Monaten 130.000 Arbeitsgenehmigungen ausgestellt wurden. DIW erklärt die Differenz mit methodologischen Unterschieden.
Das DIW ist der Meinung, dass für diejenigen Länder der EU-15, in denen für die neuen EU-Bürger noch immer strenge Zuwanderungsgesetze gelten, ein Nachteil entstehen könnte, da die dringend benötigten qualifizierten Arbeitskräfte nicht zu ihnen kommen.