Portugal begrüßt COP29-Einigung und mahnt mehr Klimaschutz an

Die portugiesische Regierung hat die auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP29) in Baku erzielte Einigung begrüßt. Lissabon bedauerte jedoch den mangelnden Ehrgeiz bei der Eindämmung des Klimawandels.

Lusa.pt
Portuguese Parliament Begins General Debate On 2025 State Budget
„Die Verhandlungen waren eine Herausforderung, da die Positionen der einzelnen Staaten auf der COP29 weit auseinanderlagen. Die EU spielte in diesem Prozess eine führende Rolle und trug zu einem positiven Ergebnis bei“, so Maria da Graça Carvalho (Bild M).

Die portugiesische Regierung hat die auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP29) in Baku erzielte Einigung begrüßt. Lissabon bedauerte jedoch den mangelnden Ehrgeiz bei der Eindämmung des Klimawandels.

In einer Erklärung am Sonntag (24. November) betonte die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria da Graça Carvalho, dass die Verhandlungen in Baku „sehr herausfordernd“ gewesen seien und dass die EU „eine führende Rolle gespielt“ habe.

Die Regierung hob in ihrer Stellungnahme hervor, dass trotz der „schwierigen Rahmenbedingungen“ ein „wichtiger Konsens“ erzielt wurde. Dieser sieht vor, die Klimafinanzierung (New Collective Quantified Goal on Climate Finance – NCQG) bis 2035 auf 300 Milliarden US-Dollar jährlich zu erhöhen, was einer Verdreifachung des bisherigen Ziels entspricht.

„Die Verhandlungen waren eine Herausforderung, da die Positionen der einzelnen Staaten auf der COP29 weit auseinanderlagen. Die EU spielte in diesem Prozess eine führende Rolle und trug zu einem positiven Ergebnis bei“, so die Umweltministerin.

Maria da Graça Carvalho erläuterte weiter, dass Portugal und die EU das zentrale Ziel verfolgten, die globalen Finanzmittel für den Klimaschutz signifikant zu steigern und die Spendenbasis für die Klimafinanzierung zu verbreitern. „Es ist entscheidend, dass mehr Länder zu diesen globalen Anstrengungen beitragen“, erklärte sie abschließend.

[Bearbeitet von Jeremias Lin]