Das rumänische Staatsunternehmen Romgaz hat mit der aserbaidschanischen SOCAR eine Absichtserklärung für gemeinsame Investitionen in Flüssigerdgasanlagen (LNG) im Schwarzen Meer unterzeichnet.
Rumänien befindet sich seit langem in Verhandlungen mit Aserbaidschan über den Erwerb von Erdgas, doch die Verhandlungen zum Bau verschiedener Transportanlagen gingen bisher schleppend voran.
Romgaz und SOCAR werden gemeinsam eine Machbarkeitsstudie über den Bau von zwei LNG-Terminals am Ost- und Westufer des Schwarzen Meeres finanzieren, die den Transport des kaspischen Gases nach Europa erleichtern sollen, sagte der rumänische Premierminister Nicolae Ciuca.
Aber die Partnerschaft zwischen den staatlichen Unternehmen wird sich nicht nur auf Gas beschränken, denn es gibt Pläne, auch Projekte im Bereich der Ökoenergie zu entwickeln.
Diese Projekte berücksichtigen sowohl die Kapazität zur Erzeugung von grüner Energie im Kaspischen Becken als auch die Kapazität für erneuerbare Energien am Schwarzen Meer und auf rumänischem Territorium, sagte Nicolae Ciuca weiter.