Serbien will bei Klimaschutz über EU-Vorgaben hinausgehen

Man müsse in Sachen Klimaschutz nicht nur die EU-Regeln übernehmen, sondern auch regionale Abkommen aushandeln, mit denen, so die serbische Ministerin für EU-Integration gegenüber Euractiv. 

EURACTIV.rs
Brussels,,Belgium.,24th,January,2019.,Belgian,Students,Claim,For,Urgent
Die serbische Ministerin für Eurointegration, Tanja Miščević, erklärte gegenüber Euractiv, dass Serbien nach der Verabschiedung des Green Deals Teil der Grünen Agenda für den Westbalkan im Jahr 2020 geworden sei, die ein wichtiges Segment zum Klimawandel enthalte. [Shutterstock/Alexandros Michailidis]

Man müsse in Sachen Klimaschutz nicht nur die EU-Regeln übernehmen, sondern auch regionale Abkommen aushandeln, mit denen, so die serbische Ministerin für EU-Integration gegenüber Euractiv. 

Die serbische Ministerin für EU-Integration, Tanja Miščević, erklärte, dass Serbien nach der Verabschiedung des Europäischen Green Deals Teil der Grünen Agenda für den Westbalkan im Jahr 2020 geworden sei, die ein wichtiges Segment zum Klimawandel enthalte.

„Daher müssen wir nicht nur EU-Vorschriften einführen, sondern auch regionale Vereinbarungen, mit denen wir den Klimawandel in der Region sehr gut bekämpfen können“, sagte sie.

„Dieser Plan befindet sich im Entwurfsstadium und liegt dem Sekretariat der Energiegemeinschaft vor und wird unser Reaktionsplan im Kampf gegen den Klimawandel sein“, fügte sie hinzu.

Die Klimawoche begann in Serbien mit der Eröffnung der Ausstellung „Klimapartnerschaft zwischen Serbien und Deutschland.“ Die Ausstellung wurde von Anke Konrad, Botschafterin der Republik Deutschland in Serbien, eröffnet. 

„Wir alle erinnern uns an die starken Stürme auf dem gesamten Westbalkan, die Ende Juli enorme Schäden angerichtet haben. Kein Land der Welt kann und darf die Klimakrise allein bewältigen. Deutschland unterstützt Serbien seit Jahren dabei, nicht nur die Folgen der Klimakrise zu bewältigen, sondern auch einen aktiven Kampf gegen sie zu führen“, sagte Botschafterin Konrad.

Es gehe „um die Erzeugung von Strom, die Verbesserung der Luftqualität, die Schaffung von Alternativen zur Reduzierung der CO2-Emissionen und die Minimierung des Gesundheitsrisikos für die Bevölkerung.“