Streitkräfte überwachen russische Kriegsschiffe vor irischen Küste

Die irischen Verteidigungskräfte haben die Aktivität russischer Kriegsschiffe überwacht, die am Dienstag vor der irischen Küste umgekehrt sind.

EURACTIV.com
Dublin,,Ireland,-,September,18,,2018:,The,Irish,Naval,Service
Die Flottille der russischen Marine, die sich in internationalen Gewässern, aber innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Irlands aufhielt, wurde von irischen, britischen und amerikanischen Streitkräften verfolgt. [Shutterstock/Owen J Fitzpatrick]

Die irischen Verteidigungskräfte haben die Aktivität russischer Kriegsschiffe überwacht, die am Dienstag vor der irischen Küste umgekehrt sind.

Die Flottille der russischen Marine, die sich in internationalen Gewässern, aber innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Irlands aufhielt, wurde von irischen, britischen und amerikanischen Streitkräften verfolgt.

Die Schiffe waren Berichten zufolge vom Mittelmeer aus in Richtung Norden unterwegs und wurden vor der Südküste Irlands gesichtet, auf dem Weg zurück nach Russland entweder über die Irische See oder den Ärmelkanal.

Am Dienstagmorgen änderte die Gruppe jedoch ihren Kurs und zog wieder Richtung Süden.

Irische Luft- und Seestreitkräfte wurden mobilisiert, um die Schiffe zu überwachen, die ebenfalls von der britischen Royal Navy beschattet wurden. Die Gruppe besteht aus mindestens zwei Kriegsschiffen und einem Marinetanker.

Bei einem der Schiffe handele es sich irischen Medienberichten zufolge um die Marshal Ustinov, ein Marschflugkörperschiff, welches im Februar an geplanten Schießübungen vor der irischen Küste hätte teilnehmen sollen.

Nachdem Dublin und die irische Fischereiindustrie dagegen protestiert hatten, verlegte Russland die Übungen außerhalb der irischen AWZ.

Die irischen Verteidigungskräfte erklärten, sie seien über die Aktivitäten der Schiffe informiert und „beobachten die Lage.“

Die Manöver erfolgten kurz nachdem eine weitere Gruppe russischer Militärschiffe in der Adria zwischen Italien und Albanien gesichtet wurde, was auf beiden Seiten der Straße von Otranto Besorgnis hervorrief.