Studie bewertet Situation in acht neuen EU-Mitgliedstaaten [DE]

Eine neue vergleichende Studie bewertet das Abschneiden von acht der insgesamt zehn neuen Mitgliedstaaten im ersten Jahr nach ihrem EU-Beitritt. Slowenien liegt vorn, Lettland ist das Schlusslicht.

Eine neue vergleichende Studie bewertet das Abschneiden von acht der insgesamt zehn neuen Mitgliedstaaten im ersten Jahr nach ihrem EU-Beitritt. Slowenien liegt vorn, Lettland ist das Schlusslicht.

Die einzelnen Länderberichte und die Tabellen in der 112 Seiten langen Studie sind in folgende Abschnitte unterteilt:

  • politische Stabilität
  • makroökonomische Situation, Wettbewerbsfähigkeit und Konvergenz
  • soziale, rechtliche und nationale Interessenvertretung

Die Länderanalysen sind auf der Grundlage einheitlicher, und daher vergleichbarer, Quellen erstellt worden. 

Das Abschneiden der Länder wird unter drei Überschriften bewertet:

  • politische und soziale Stabilität: Bewertung auf Grundlage des ‚Human Development Index’ von UNDP und der Eurobarometer-Berichte vom Dezember 2004
  • Verhalten als Mitgliedstaat: basiert auf ihr Abschneiden im Rahmen der rechtlichen Anpassung an die EU, auf der relativen Wahlbeteiligung bei den Europawahlen im Juni 2004 und auf dem internationalen Korruptionsindex von Transparency International
  • Wirtschaftliche Situation: auf Grundlage des realen BIP-Wachstums, des GDP pro Person (PPP), des Umfangs der Gesamtinvestitionen, der Bilanz des Außenhandels, der Höhe der Arbeitslosigkeit und der Konvergenzkriterien der Wirtschafts- und Währungsunion