Ukrainer wegen Sabotage an der Nord-Stream-Gaspipeline in Kroatien festgenommen
Vladimir Z. habe eng mit Sergiy Kuznetsov zusammengearbeitet, einem weiteren Ukrainer, der 2025 in Italien festgenommen und an Hamburg ausgeliefert worden sei, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Ein Ukrainer wurde am Mittwoch in Kroatien festgenommen, weil er im Verdacht steht, 2022 an der Sprengung der zwischen Russland und Deutschland verlaufenden Nord-Stream-Gaspipelines beteiligt gewesen zu sein, wie die deutsche Staatsanwaltschaft mitteilte.
„Die Bundesanwaltschaft ließ den Ukrainer Vladimir Z. in Pula (Kroatien) von den örtlichen Polizeikräften festnehmen“, teilten die Staatsanwälte mit und fügten hinzu, dass der ausgebildete Taucher „unter starkem Verdacht steht, gemeinsam Explosionen verursacht zu haben“.
Sabotage in der Nähe der dänischen Insel Bornholm
Der in Kroatien festgenommene Mann gehörte zu einer Gruppe, die die Pipelines in der Nähe der dänischen Insel Bornholm sabotiert habe, so die Staatsanwaltschaft.
Vladimir Z. habe eng mit Sergiy Kuznetsov zusammengearbeitet, einem weiteren Ukrainer, der im vergangenen Jahr in Italien festgenommen und anschließend an Hamburg ausgeliefert worden sei, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Beide ukrainischen Männer sollen für ihre Mission eine Yacht genutzt haben, die von Mittelsmännern unter Verwendung gefälschter Ausweisdokumente in Deutschland gemietet worden war.
„Der Verdächtige war an den für die Sabotage erforderlichen Tauchgängen beteiligt“, behauptete die Staatsanwaltschaft und fügte hinzu, dass sie die Auslieferung von Z. aus Kroatien anstrebe.
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(vc)