Ungarn lehnt Einladung der Ukraine zum NATO-Außenministerrat ab

Ungarn werde die Integrationsbemühungen der Ukraine in die NATO nur unterstützen, wenn die Rechte der ungarischen Minderheit in den Unterkarpaten wiederhergestellt werden, erklärte der ungarische Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó am Dienstag auf Facebook.

EURACTIV.com mit Telex
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Szijjártó (Bild) sagte, dass die Einladung des ukrainischen Außenministers gegen das Prinzip der Einheit der Verbündeten innerhalb der NATO verstoße. Ungarn werde jedoch im Geiste der Konstruktivität an dem Treffen teilnehmen. [Shutterstock/I T S]

Ungarn werde die Integrationsbemühungen der Ukraine in die NATO nur unterstützen, wenn die Rechte der ungarischen Minderheit in den Unterkarpaten wiederhergestellt werden, erklärte der ungarische Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó am Dienstag auf Facebook.

Die Einladung des ukrainischen Außenministers zum NATO-Außenministertreffen verletze laut Ungarn den Grundsatz der Einheit des Bündnisses.

Der Minister gab dies kurz vor Beginn des eineinhalbtägigen Treffens der NATO-Außenminister bekannt. Er schrieb auch, Ungarn sei in der Hoffnung dorthin gereist, dass niemand die Gültigkeit des früheren gemeinsamen Beschlusses in Frage stellen würde, dass die NATO nicht in den Krieg in Ungarns Nachbarschaft verwickelt sei und dass alles getan werden müsse, um einen direkten Konflikt zwischen der NATO und Russland zu verhindern.

Szijjártó sagte, dass die Einladung des ukrainischen Außenministers gegen das Prinzip der Einheit der Verbündeten innerhalb der NATO verstoße. Ungarn werde jedoch im Geiste der Konstruktivität an dem Treffen teilnehmen.

„Ich möchte noch einmal klarstellen, dass Ungarn jegliche Integrationsbemühungen der Ukraine nur dann unterstützen wird, wenn die Ukrainer den Ungarn in den Unterkarpaten die Rechte zurückgeben, die sie vor 2015 hatten“, schrieb der Minister in seinem Beitrag.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei EURACTIVs Medienpartner Telex.