Deutsche Europapolitik nach dem Regierungswechsel 2005 [DE]
In diesem Artikel der Vierteljahreszeitschrift Integration des Institutes für Europäische Politik (IEP), analysiert Hartmut Marhold die Europapolitik Deutschlands nach dem Regierungswechsel 2005.
In diesem Artikel der Vierteljahreszeitschrift Integration des Institutes für Europäische Politik (IEP), analysiert Hartmut Marhold die Europapolitik Deutschlands nach dem Regierungswechsel 2005.
Auszug:
Die deutsche Europapolitik steht unmittelbar nach dem Regierungswechsel unter dem Zeichen von Kontinuität hinsichtlich der eingegangenen Verpflichtungen (Stabilitätspakt, Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Begrenzung des EU-Haushalts, Entscheidungsstrukturen in Berlin), im Zeichen des Wandels hinsichtlich des Politikstils (Ausgleich zwischen Großen und Kleinen EU-Mitgliedern, Konzilianz im Umgang mit Partnern). Die ersten europapolitischen Schritte der Regierung Merkel und der Bundeskanzlerin persönlich – von der Reisesymbolik der ersten Tage bis zur Einigung über die Finanzielle Vorausschau – erweisen sich als ungewöhnlich erfolgreich. Die Aussichten auf das beginnende Jahr und die folgende deutsche Ratspräsidentschaft sind zwar nicht unbelastet (Rückkehr zu Stabilitätspakt-Normen), aber frei genug für zukunftsorientierte Projekte (Wiederbelebung der Verfassung, Projekt „Soziale Marktwirtschaft für Europa“
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