Terrorismusbekämpfung: Wie wir die Demokratie schützen können [DE]

Die Anschläge auf New York und Madrid haben gezeigt, wie leicht westliche Demokratien zum Ziel des Terrorismus werden können. Aber eine besonnene Reaktion auf solche Ereignisse ist wichtig, damit die Demokratie selbst nicht auf der Strecke bleibt. Diese Auffassung vertritt Chris Yeomans in der jüngsten Ausgabe von Café Babel

Die Anschläge auf New York und Madrid haben gezeigt, wie leicht westliche Demokratien zum Ziel des Terrorismus werden können. Aber eine besonnene Reaktion auf solche Ereignisse ist wichtig, damit die Demokratie selbst nicht auf der Strecke bleibt. Diese Auffassung vertritt Chris Yeomans in der jüngsten Ausgabe von Café Babel

Einleitung

Die Anschläge vor einem Jahr in Madrid haben nicht nur eine der weltoffensten Städte Europas getroffen, sondern wurden auch als Angriff auf das europäische Freiheitsverständnis empfunden. Und dies nicht, weil wir Terrorismus nicht gewöhnt wären, denn tatsächlich sind einige unter uns mit Sektierertum und Terrorismus eng vertraut. Dennoch stellten die Bombenanschläge auf die Eisenbahn in Madrid genau 30 Monate nach dem 11. September eine neue Dimension des Terrors in Europa dar, da sie nicht durch politische Motivation erklärt werden konnten, sondern sich direkt gegen die Zivilgesellschaft an sich, ihre Werte und gegen die Demokratie richteten. Europa wurde zum Ziel, und die Grenze zwischen innerer und äußerer Sicherheit wurde unscharf.

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