Die Rolle der Umwelt in der neuen GAP

Der Bedarf an Innovationen in der Landwirtschaft - gepaart mit effektivem Klima- und Umweltschutz - dürfte eine der größten Herausforderungen für die zukünftige EU-Politik sein.

EURACTIV.com
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Der Bedarf an Innovationen in der Landwirtschaft - gepaart mit effektivem Klima- und Umweltschutz - dürfte eine der größten Herausforderungen für die zukünftige EU-Politik sein. [<a href="https://www.shutterstock.com/image-photo/very-wet-agriculture-clay-field-puddles-1402711010?src=pvbEKqtX3z-bpqJS9NyWgA-1-4&studio=1" target="_blank" rel="noopener">[Shutterstock]</a>]

Die Grünen haben die Europäische Kommission und ihre Vorschläge für die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 scharf kritisiert. Ihrer Ansicht nach sind die geplanten Änderungen nicht ausreichend umweltbewusst.

Die Vorschläge der Kommission zum Klimawandel seien zu schwach, kritisieren auch Umweltschützer. Sie warnen, bei verstärkten Entscheidungsbefugnissen der EU-Mitgliedstaaten könnten die Umweltziele beeinträchtigt werden.

Fünf grüne Abgeordnete des Europäischen Parlaments haben darüber hinaus kürzlich auf EURACTIV.com eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie betonen, die neue GAP werde nicht nur für das Klima sondern auch für die Landwirte „schlechter“ sein als die derzeitige.

Derweil wurde auf EU-Ebene ein überarbeitetes Allgemeines Lebensmittelrecht eingeführt, um die Transparenz zu erhöhen – insbesondere in Bezug auf die Zulassung von Pestiziden und deren Umweltauswirkungen.

Dennoch (und nicht nur aus Sicht der Grünen) gilt: Der dringende Bedarf an Innovationen in der Landwirtschaft, in Verbindung mit notwendigem Umweltschutz, wird eine der wichtigsten und größten Herausforderungen für die zukünftige EU-Politik sein.

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