GAP 2020: Neue Modelle, mehr Flexibilität, unklare Auswirkungen

Mit "maßgeschneiderten" Lösungen für die einzelnen EU-Staaten soll die GAP effektiver und flexibler werden. Kritiker warnen hingegen, gemeinsame Ziele könnten nicht erreicht werden.

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Die neue GAP nach 2020 soll mehr Flexibilität bieten. Kritiker warnen, dadurch könnten aber gemeinsame EU-Ziele gefährdet werden. [<a href="https://www.shutterstock.com/image-photo/rural-landscape-houses-standing-alone-province-335944352?src=dPVgMYfQHTyvNNlyXYN3MA-1-13" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock</a>]

Die neuen Vorschläge der Europäischen Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 geben den Mitgliedstaaten mehr Flexibilität bei der Umsetzung und sollen „maßgeschneiderte“ Ansätze fördern, die an die unterschiedlichen landwirtschaftlichen Bedürfnisse und Gegebenheiten der EU-Länder angepasst sind.

Die Kommission argumentiert, dieses neue Umsetzungsmodell werde zu effektiver getätigten Ausgaben und einer besseren Überwachung der GAP auf nationaler Ebene führen.

Auf der anderen Seite behaupten Kritiker, das neue Modell werde letztendlich nicht in der Lage sein, zu gewährleisten, dass die EU-Ausgaben auch wirklich Einfluss auf die Erreichung gemeinsamer Ziele der EU, beispielsweise der Klimaschutzziele, haben.

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