EU-Verhandlungsführer: „Hauptproblem bei der deutschen Wiedervereinigung war ihr Tempo“

Ost- und Westdeutschland vereinigten sich am 3. Oktober 1990 wieder, weniger als ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer. Das historische Ereignis wurde von EU-Diplomaten als „EU-Erweiterung ohne Beitrittsverhandlung“ beschrieben. Carlo Trojan, der Verhandlungsführer der Europäischen Kommission zur deutschen Wiedervereinigung, beschrieb die Ereignisse in einem Exklusivinterview mit EURACTIV Deutschland. Carlo Trojan, ein Niederländer, vertrat die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) am Verhandlungstisch zur Wiedervereinigung Deutschlands. Seine Hauptaufgabe war es die Gesetzgebung der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik ins sekundäre Gemeinschaftsrecht zu integrieren. Dies ist das einzige Interview, das er seither gegeben hat. Ewald König, Chefredakteur von EURACTIV Deutschland, führte das Gespräch. Um eine gekürzte Version des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Carlo_Trojan_interview.jpg
Carlo_Trojan_interview.jpg

Ost- und Westdeutschland vereinigten sich am 3. Oktober 1990 wieder, weniger als ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer. Das historische Ereignis wurde von EU-Diplomaten als „EU-Erweiterung ohne Beitrittsverhandlung“ beschrieben. Carlo Trojan, der Verhandlungsführer der Europäischen Kommission zur deutschen Wiedervereinigung, beschrieb die Ereignisse in einem Exklusivinterview mit EURACTIV Deutschland.

Carlo Trojan, ein Niederländer, vertrat die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) am Verhandlungstisch zur Wiedervereinigung Deutschlands. Seine Hauptaufgabe war es die Gesetzgebung der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik ins sekundäre Gemeinschaftsrecht zu integrieren. Dies ist das einzige Interview, das er seither gegeben hat.

Ewald König, Chefredakteur von EURACTIV Deutschland, führte das Gespräch.

Um eine gekürzte Version des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.