Arcandor stellt Insolvenz-Antrag

Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor hat Insolvenzantrag gestellt. Zuvor hatten die EU und die Bundesregierung Beihilfen abgelehnt, da Arcandor bereits vor der Wirtschaftskrise ins Trudeln geraten war.

Arvandor ist insolvent. Die Zukunft von Karstadt wird verhandelt. 

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Arvandor ist insolvent. Die Zukunft von Karstadt wird verhandelt. Logo: Karstadt

Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor hat Insolvenzantrag gestellt. Zuvor hatten die EU und die Bundesregierung Beihilfen abgelehnt, da Arcandor bereits vor der Wirtschaftskrise ins Trudeln geraten war.

Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor hat Insolvenzantrag gestellt. Ein jeweils eigener Antrag wurde für die Töchter Karstadt, Primondo und Quelle wegen drohender Zahlungsunfähigkeit eingestellt. Unberührt von dem Zusammenbruch des Mutterkonzerns sind den Angaben zufolge die Reisetochter Thomas Cook Group, die Primondo-Spezialversender mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie der Homeshopping-Sender HSE 24.

Die Staatsanwaltschaft Essen hat Ermittlungen gegen Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf Insolvenzverschleppung. Eick hatte zunächst versucht, Beihilfe aus dem Deutschland-Fonds zu beantragen, war damit aber gescheitert. Mehr dazu auf EURACTIV.de