EU-Maßnahmen schaffen keine Ergebnisse für KMU [DE]

Eine neue Studie zeigt auf, dass die Palette der neuen politischen Maßnahmen, die geschaffen wurden, um kleine und mittelständische Unternehmen anzukurbeln, keine konkreten Auswirkungen auf KMU haben. 

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Eine neue Studie zeigt auf, dass die Palette der neuen politischen Maßnahmen, die geschaffen wurden, um kleine und mittelständische Unternehmen anzukurbeln, keine konkreten Auswirkungen auf KMU haben. 

Ein Forschungsbericht des UEAPME, des Dachverbandes der auf europäischer Ebene die Interessen des Handwerks sowie der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) vertritt fand heraus, in wie weit die EU-Institutionen und Mitgliedsstaaten die „Think Small First“- Prinzipien umsetzen, die im Small Business Act niedergeschrieben wurden (EurAktiv vom 10. Februar 2009).

Nach Angaben des KMU-Interessenvertreters, schlägt sich das europäische Parlament bei Maßnahmen die die Unternehmen unterstützen sollen relativ gut, aber es bekam für seine kürzlich umgesetzten Gesetzesmaßnahmen eine schlechte Bewertung, während die EU-Kommission in der Verwaltung am schlechtesten abschneidet.

Der Bericht kritisiert eine Reihe von Gesetzesänderungen von Europaabgeordneten, die kleinere Unternehmen in den Bereichen Arbeitnehmer und Verbraucherrechte, sowie im Bereich des Umweltschutzes als „KMU-unfreundlich“ bezeichneten. Die Kommission wird für ihre Masse an Bürokratie kritisiert, die die europäischen Förderprogramme betrifft.  

Mitgliedsstaaten schneiden vor allem im Bereich der Internationalisierung und Innovation, sowie im Bereich der Subventionen besser ab. Trotzdem sagt die UEAPME, dass noch viel getan werden müsse, um Zugang zu Förderung und öffentlichen Ausschreibungen zu sichern und dass einzelnen Unternehmern eine zweite Chance gegeben werden müsse, wenn sie versagten. 

Der erste „Think Small Test”, sowie das „SBA Implementation Scoreboard”, eine Umsetzungsanzeige verdeutlichen, dass im letzen Jahr Maßnahmen ergriffen wurden, aber ihr Einfluss an der Basis nur begrenzt zu spüren sei. Darüber hinaus habe sich die Situation in Bereichen wie Verwaltung nun relativ gesehen verschlechtert. Dies belege, dass die verbesserten Verordnungen die kleinen Unternehmen bisher noch nicht erreicht haben, so Gerhard Hümer, Direktor der Forschungsabteilung von UEAPME. 

Er sagte das Politiker enger mit KMUs zusammen arbeiten müssten, wenn sie neue Maßnahmen einführten. 

KMU könnten die Spaltung zwischen Handlungen und Auswirkungen nicht verkraften, die man gemessen habe, besonders nicht in der Zeit der Rezession, so Hümer.