EU und USA gehen gemeinsam gegen Produktfälschungen vor [DE]

Am 20. Juni haben die EU und die USA ein gemeinsames Aktionsprogramm zur Bekämpfung der weltweiten Produktpiraterie gestartet.

Am 20. Juni haben die EU und die USA ein gemeinsames Aktionsprogramm zur Bekämpfung der weltweiten Produktpiraterie gestartet.

2004 wurden an den Grenzen der EU Produktfälschungen im Wert von € 103 Millionen beschlagnahmt.  Dies entspricht einer Zunahme seit 1998 um 1000 %.  Diese Entwicklung ist insbesondere deshalb besorgniserregend, da Produktfälschungen nicht nur den meisten Unternehmen schaden, sondern auch weitere Innovationen verhindern.

Dies ist der Grund, weswegen US-Handelsminister Carlos Gutierrez, Vizepräsident der EU-Kommission und Industriekommissar, Günter Verheugen sowie Handelskommissar Peter Mandelson eine gemeinsame EU-US-Strategie zur Durchsetzung internationaler Eigentumsrechte ausgearbeitet haben.

Man hat sich auf eine engere Zollzusammenarbeit, einschließlich gemeinsamer Grenzmaßnahmen geeinigt sowie auf Maßnahmen in Bezug auf Drittländer wie China und Russland, welche die größte Herausforderung darstellen.

Das Abkommen wird im Rahmen des EU-US-Gipfels in Wien am 20. Juni offiziell gestartet.