Europatag: "Cafés d’Europe" zelebrieren europäische Identität [DE]

Anlässlich des Europatages feiern am 9. Mai 27 ausgewählte Cafés die kulturelle Vielfalt Europas. EU-Bürgern wird außerdem die Gelegenheit gegeben, Meinungen zum europäischen Projekt auszutauschen.

Anlässlich des Europatages feiern am 9. Mai 27 ausgewählte Cafés die kulturelle Vielfalt Europas. EU-Bürgern wird außerdem die Gelegenheit gegeben, Meinungen zum europäischen Projekt auszutauschen.

Der österreichische EU-Ratspräsidentschaft hat sich zum Ziel gesetzt, einen intensiveren Dialog zwischen den EU-Bürgern anzustoßen. Unter ihrer und der Schirmherrschaft des Instituts der Regionen Europas (IRE) werden heute, 9. Mai, 27 Cafés zu „‚Cafés d’Europe‘  “ (den Hauptstädten der 25 EU-Mitgliedstaaten sowie Rumäniens und Bulgariens),  wo anlässlich des Europatages 2006 Diskussionsveranstaltungen, literarische und kulinarische Aktionen für die breite Öffentlichkeit stattfinden.    

Die Initiative entspringt der Überzeugung, dass „der beste Weg, um Zuneigung und Interesse für Europa zu wecken, ist die emotionale und kulturelle Vielfalt Europas selbst zu entdecken“, wie der österreichische Staatssekretär Hans Winkler betonte.

Ihr liegt die Idee zugrunde, dass Europa nicht nur für Politik, Richtlinien und Verordnungen stehen sollte, sondern vor allem für sein gemeinsames Kulturerbe, das es sich gemeinsam zu erleben lohnt. Als Ort der Begegnungen eignen sich Kaffeehäuser besonders gut für den literarischen und kulturellen Austausch. Aus diesem Grund werden dort am 1. Mai Debatten über die multikulturelle Identität Europas stattfinden. 

Hierzu gehören unter anderem das Wiener Café Central, das Brüsseler Café Falstaff  und das Pariser Les Deux Magots. Bekannte europäische Schriftsteller wie Vaclav Havel (Prag) und Timothy Garton Ash (London) laden die Bürger dazu ein, über ihre Werke zu diskutieren und ihre persönliche „Geschichte Europas“ zu erzählen.