IEA: Welt nicht auf dem Weg in nachhaltigere Energie-Zukunft [DE]
Um die besorgniserregenden Energie-Trends doch noch umkehren zu können, muss nach Ansicht der Internationalen Energieagentur stärker und auf koordiniertere Weise in neue Technologien investiert werden.
Um die besorgniserregenden Energie-Trends doch noch umkehren zu können, muss nach Ansicht der Internationalen Energieagentur stärker und auf koordiniertere Weise in neue Technologien investiert werden.
In ihrer neuen Publikation gibt die Internationale Energieagentur (IEA) Antworten auf einige der Fragen, die aus dem G8-Treffen in Gleneagles im Juli 2005 hervorgingen. Der Bericht zeichnet ein düsteres Bild aktueller energiepolitischer Trends. Selbst wenn man die bessere Energieeffizienz und technologischen Fortschritte berücksichtige, die mit bestehenden politischen Maßnahmen erzielt würden, würden in den kommenden 25 Jahren CO2-Ausstoß, Erdölbedarf und CO2-Intensität der Weltwirtschaft stark ansteigen. Angesichts dieser Tatsachen kommt die IEA zu dem Schluss, dass sich die Welt nicht auf dem Weg in eine nachhaltigere Energie-Zukunft befinde.
Dieser Trend könnte jedoch noch umgekehrt werden, wenn die Entwicklung neuer Technologien wie ‚saubere Kohle’, CO2-Sequestrierung und –Speicherung sowie Energieerzeugung aus Gas, Atomkraft und erneuerbaren Energiequellen zügiger vorangetrieben würde. Hinzukommen müssten außerdem ehrgeizige Energieeffizienzprogramme für Gebäude, Industrie und Verkehr.
Das Thema Energiesicherheit steht ganz oben auf der Agenda, wenn die Staats- und Regierungschefs von den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Kanada und Japan (G8) vom 15. bis 17. Juli in Skt. Petersburg zusammenkommen.