Kommission peppt 'Europa'-Website auf [DE]
'Europa', die Website der EU-Institutionen, umfasst mittlerweile fast sämtliche Dokumente der Kommission. Auch die Bürger, die keine EU-Spezialisten sind, sollen hier allgemeine und verständliche Informationen finden können.
‚Europa‘, die Website der EU-Institutionen, umfasst mittlerweile fast sämtliche Dokumente der Kommission. Auch die Bürger, die keine EU-Spezialisten sind, sollen hier allgemeine und verständliche Informationen finden können.
Laut der Kommission besteht das Ziel darin, sämtliche Inhalte unter der gleichen Internetdomäne zu vereinen, um „der Außenwelt eine gemeinsame Sicht unserer Informationen zu liefern und Überschneidungen zu vermeiden“.
Der ‚Europa’-Server ist auf vier Millionen Seiten und Dokumente sowie 76 Datenbanken, die Website dynamisch erstellen, angewachsen. Fast 1,8 Milliarden Seitenabrufe wurden 2005 verzeichnet – fast 17 Mal mehr als im Jahr 1998, als der Verkehr erstmals statistisch erfasst wurde. Damit Nutzer sich leichter einen Überblick verschaffen können, ist die Website um 30 Tätigkeitsbereiche strukturiert, welche die herkömmliche Aufteilung durch die Generaldirektionen ergänzen.
Das ‚Europa’-Portal, das Anfang 2003 in seiner derzeitigen Form eingerichtet wurde, ist zentraler Bestandteil der neuen Kommunikationsstrategie der Kommission. Während 106 der 110 Links des Portals der Kommission zu Webadressen der Domäne europa.eu.int führen (die übrigen vier zu den Websites der Ratspräsidentschaft und Eurostat), sind die Seiten von ‚Europa’ mit anderen EU-Einrichtungen und der Kommission selbst verlinkt. Das Portal präsentiert die EU daher in ihrer Gesamtheit.
Zu den verschiedenen Servicebereichen von ‚Europa’ gehören die ‚Leseecke’ ‚’Die EU im Überblick’ und ‚EuropaGO’, die zum Ziel haben, ‚normalen’ Bürgern die Funktionsweise der EU und ihre Vorteile zu erklären. Ein Aktionsplan für eine bessere Kommunikationsarbeit, der ‚Plan D’ und das neue ‚Weißbuch über eine europäische Kommunikationspolitik‘ sollen ebenfalls dazu beitragen, die EU den Bürgern näher zu bringen.