Meloni pocht auf EU-Maßnahmen gegen die Energiekrise

Premierministerin Giorgia Meloni forderte am Donnerstag (24. November) von der Europäischen Union dringende Maßnahmen gegen die Energieknappheit. Sie sagte, über Italien hänge wegen der steigenden Stromrechnungen ein "Damoklesschwert."

ANSA.it
Newly,Appointed,Italian,Prime,Minister,Giorgia,Meloni,Speaks,To,The
"Leider schwebt über uns das Damoklesschwert der teuren Energie, die uns die Ressourcen raubt", sagte Premierministerin Giorgia Meloni bei der Jahresversammlung des Gemeindeverbands ANCI in Bergamo. [<a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/newly-appointed-italian-prime-minister-giorgia-2222046185" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock / Alexandros Michailidis</a>]

Premierministerin Giorgia Meloni forderte am Donnerstag von der Europäischen Union dringende Maßnahmen gegen die Energieknappheit. Über Italien hänge wegen der steigenden Stromrechnungen ein „Damoklesschwert“.

„Leider schwebt über uns das Damoklesschwert der teuren Energie, die uns die Ressourcen raubt“, sagte sie bei der Jahresversammlung des Gemeindeverbands ANCI in Bergamo.

„Die Maßnahmen [um die Rechnungen niedrig zu halten] kosten uns etwa fünf Milliarden Euro pro Monat: Wir prüfen die Vorschläge, die uns vorliegen, aber wenn die Europäische Kommission nicht handelt, wird es schwierig sein, diese Kosten zu bewältigen.“

Was Italien machen würde, erklärte Meloni allerdings nicht.

Die Europäische Kommission hat grundsätzlich bereits eine Deckelung der Gaspreise vorgeschlagen, die vielen Ländern, darunter auch Italien, nicht weit genug reicht. Andere Maßnahmen, wie ein gemeinsamer Einkauf von Gas sowie ein Turbo für die Erneuerbaren, sollen am 13. Dezember beim nächsten Energieminister-Rat beschlossen werden.

Der Minister für Umwelt und Energiesicherheit, Gilberto Pichetto Fratin, erklärte am Donnerstag, dass die 15 EU-Länder, die unter der Leitung Italiens eine Gaspreisobergrenze fordern, beschlossen hätten, den von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Obergrenzenmechanismus abzulehnen.