Merkel: Autobranche muss sich auf verstärkte Kontrollen einstellen

Die Diesel-Affäre schlägt weiter Wellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat künftige Kontrollen für die Autobranche rechtfertigt.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel. [[EON Vertrieb/Flickr]]

Die Diesel-Affäre schlägt weiter Wellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat künftige Kontrollen für die Autobranche rechtfertigt.

Im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre warf Bundeskanzlerin Angela Merkel den Konzernen am Mittwoch auf einer „Handelsblatt“-Veranstaltung vor, die Spielräume etwa bei Emissionsmessungen zu sehr ausgenutzt zu haben. Es sei eine Dauerdiskussion mit Firmen, wie dicht der Staat sein Regelwerk knüpfen müsse.

Aber wenn die Unternehmen Spielräume zu sehr ausnutzten, müsse eine Regierung handeln, sagte Merkel auch mit Hinweis auf die Leiharbeit und Werkverträge. „Wir müssen ja zum Schluss auch den Kopf hinhalten.“

Merkel forderte die Wirtschaft auf, mit dafür zu sorgen, dass die Politik nicht wegen „schwarzer Schafe“ immer misstrauischer werden müsse. Die Kanzlerin hatte bereits zuvor angekündigt, dass Autos künftig auch unangemeldet im normalen Verkehr auf Abgaswerte untersucht würden.