Migration: Bulgarien überwacht türkische Grenze mit Hightech-Drohnen

Bulgarien hat am Montag damit begonnen, seine Grenze zur Türkei mit Hightech-Drohnen zu überwachen. Die verstärkte Grenzsicherung ist Teil eines Kompromisses mit Österreich, der den Schengen-Beitritt Bulgariens sicherte.

EURACTIV.bg
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Bereits im Jahr 2022 hatte Österreich seine Unterstützung für den Schengen-Beitritt Bulgariens von strengeren Kontrollen an der bulgarisch-türkischen Grenze abhängig gemacht und zunächst auf den Bau einer Grenzmauer gedrängt. [Gokhan Balci/Anadolu Agency via Getty Images]

Bulgarien hat am Montag damit begonnen, seine Grenze zur Türkei mit Hightech-Drohnen zu überwachen. Die verstärkte Grenzsicherung ist Teil eines Kompromisses mit Österreich, der den Schengen-Beitritt Bulgariens sicherte.

Sofia – Bereits im Jahr 2022 hatte Österreich seine Unterstützung für den Schengen-Beitritt Bulgariens von strengeren Kontrollen an der bulgarisch-türkischen Grenze abhängig gemacht und zunächst auf den Bau einer Grenzmauer gedrängt.

Die Europäische Kommission konterte diesen Vorschlag mit dem Angebot, stattdessen die Drohnenüberwachung zu finanzieren: ein Kompromiss, der schließlich Anfang 2024 zur Zustimmung aus Österreich zur Abschaffung der Grenzkontrollen führte.

Das Projekt ist Teil der Bemühungen der Kommission, die Grenzsicherheit entlang der EU-Außengrenzen, wie etwa der türkisch-bulgarischen Landgrenze, zu verbessern.