Nordische Länder wollen gemeinsame Luftverteidigung aufstellen
Die Luftstreitkräfte Finnlands, Schwedens, Norwegens und Dänemarks haben die allererste Absichtserklärung zur Stärkung der gemeinsamen Luftverteidigung zwischen den Ländern unterzeichnet.
Die Luftstreitkräfte Finnlands, Schwedens, Norwegens und Dänemarks haben die allererste Absichtserklärung zur Stärkung der gemeinsamen Luftverteidigung unterzeichnet. Truppen sollen nicht zusammengelegt werden.
In der gemeinsamen Erklärung ist die Rede von einer „nahtlosen Zusammenarbeit“ zwischen den Luftstreitkräften und einer „Fähigkeit, unter allen Umständen gemeinsam zu operieren“.
„Das Ziel ist es, zu planen, wie die Luftstreitkräfte von vier Ländern in allen Situationen effizient genutzt werden können. Die Absicht für eine organisatorische Veränderung, bei der alle Kräfte unter einer Kommandozentrale vereint würden, besteht nicht“, sagte der Kommandeur der finnischen Luftwaffe, Juha-Pekka Keränen, Helsingin Sanomat am Montag.
Damit waren vor allem die Medien gemeint. Seine Medienschelte bezog sich vor allem auf „Abkürzungen“. Er bezog sich damit auf die norwegische Aftenposten für ihre falsche Berichterstattung über eine einheitliche nordische Flugzeugstaffel, die aus 250 Kampfjets bestehen hätte sollen.
Es gibt jedoch Pläne, eine Vorlage einzuführen, die in Zukunft eine flexible Nutzung aller nordischen Luftwaffenstützpunkte ermöglichen würde, da das Ziel darin besteht, schrittweise ein gemeinsames „Situationsbewusstsein“ zu schaffen und ein gemeinsames Ausbildungs- und Übungsprogramm aufzubauen.
Unter Bezugnahme auf die Absichtserklärung zwischen den nordischen Ländern erklärte Keränen: „Es ist eine Mitteilung an die NATO, dass wir [die nordischen Länder] in dieser Angelegenheit zusammenarbeiten wollen.
„Natürlich ist es auch eine Botschaft an Russland, dass wir in Zukunft gemeinsam als nordische Länder handeln wollen. Dieses Ziel erfordert konkrete Schritte“, fügte er hinzu.