Norwegisches Unternehmen will "grünen" Stahl in Finnland herstellen
Das norwegische Unternehmen Blastr Green Steel hat am Dienstag Pläne zur Errichtung eines grünen Stahlwerks mit integrierter Wasserstoffproduktion in Inkoo, Finnland, bekannt gegeben.
Das norwegische Unternehmen Blastr Green Steel hat am Dienstag Pläne zur Errichtung eines grünen Stahlwerks mit integrierter Wasserstoffproduktion in Inkoo, Finnland, bekannt gegeben.
Durch die Investition in Höhe von 4 Milliarden Euro sollen bis zu 1.200 Arbeitsplätze geschaffen werden, die Produktion soll bis Ende 2026 anlaufen. Das Werk wird zusammen mit der Wasserstoffanlage zu den größten jemals in Finnland geplanten Industrieinvestitionen gehören.
Nach Schätzungen des Unternehmens wird die Nachfrage nach dekarbonisiertem Stahl allein in Europa bis 2030 voraussichtlich 50 Millionen Tonnen erreichen, was fast einem Drittel des derzeitigen europäischen Stahlbedarfs entspricht.
Derzeit verursacht die Stahlindustrie etwa 8 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. In der Pressemitteilung erklärte Blastr, dass es sein Ziel sei, die CO2-Emissionen im Vergleich zum herkömmlichen Herstellungsverfahren um 95 Prozent zu senken.
Hans Fredrik Wittusen, CEO von Blastr Green Steel, sagte dazu: „[Finnland] hat ein ehrgeiziges CO2-Ziel, unterstützende und vorhersehbare Betriebsbedingungen für die grüne Industrie, fossilfreie Energie […] Inkoo wurde aufgrund seiner hochwertigen Infrastruktur und des Zugangs zu sauberer Energie als Standort ausgewählt.“