Portugal will öffentliche Investitionen steigern
Die portugiesische Regierung schätzt, dass die öffentlichen Investitionen im nächsten Jahr um 36,9 Prozent höher sein werden als in diesem Jahr, was 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes entspricht.
Die portugiesische Regierung schätzt, dass die öffentlichen Investitionen im nächsten Jahr um 36,9 Prozent höher sein werden als in diesem Jahr, was 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes entspricht.
Dies geht aus einem Bericht hervor, der dem Entwurf des Staatshaushalts für 2023 beigefügt ist.
„Die Prognosen für die öffentlichen Investitionen im Jahr 2023 belaufen sich auf 3,5 Prozent des BIP, was einem Anstieg von 36,9 Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht und es der portugiesischen Wirtschaft ermöglichen wird, wettbewerbsfähiger zu werden und ihr potenzielles Wachstum zu steigern“, so die Regierung in dem Dokument.
Der Bericht hebt auch hervor, dass „die öffentlichen Investitionen weiterhin eine Entwicklung verzeichnen, die dem Reifegrad der vor der Corona-Pandemie geplanten Strukturinvestitionen entspricht, die auf 10,874 Milliarden Euro geschätzt werden.“
Hinzu kommen noch die Projekte des Aufbau- und Resilienzplans für die Verwendung der EU-Konjunkturmittel nach der Pandemie.
Der Staatshaushalt hebt auch hervor, dass die Strukturinvestitionen „im Jahr 2023 auf rund 2,262 Milliarden Euro steigen werden, was einem Anstieg von mehr als 580 Millionen Euro gegenüber 2022 entspricht.“
Außerdem werden „Investitionen in den Bereichen Verkehr, Gesundheit und soziale Sicherheit sowie Umwelt und Landwirtschaft weiterhin einen wichtigen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten.“
Die Regierung hat am Montag dem Parlament einen Haushaltsentwurf für 2023 vorgelegt, der ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent im nächsten Jahr und ein Haushaltsdefizit des öffentlichen Sektors von 0,9 Prozent des BIP vorsieht.
Die Regierung will die öffentliche Nettoverschuldung von 115 Prozent des BIP im Jahr 2022 auf 110,8 Prozent im Jahr 2023 senken und rechnet mit einem Rückgang der Inflation von derzeit 7,4 Prozent auf 4,0 Prozent im nächsten Jahr.
Die erste Lesung des Gesetzentwurfs im Parlament findet am 26. und 27. Oktober statt, die Schlussabstimmung ist für den 25. November geplant.