Serbischer Außenminister lobt "hervoragende Beziehungen" zu China

Der serbische Außenminister Nikola Selakovic sagte am 30. Juli, Serbien sei stolz auf sein ausgezeichnetes Verhältnis zu China, die gemeinsame strategische Partnerschaft sowie die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

betabriefing.com / Euractiv.de
Italian Foreign Minister Luigi Di Maio visits Serbia
Minister Selakovic äußerte sich erfreut über die Eröffnung einer direkten Flugverbindung zwischen Belgrad und Peking durch die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines. Er fügte hinzu, er erwarte, dass auch Air Serbia so bald wie möglich eine direkte Flugverbindung zwischen den beiden Ländern einrichten werde.

Der serbische Außenminister Nikola Selakovic sagte am 30. Juli, Serbien sei stolz auf sein ausgezeichnetes Verhältnis zu China, die gemeinsame strategische Partnerschaft sowie die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Bei einem Treffen mit dem chinesischen Botschafter Chen Bo sagte Selakovic, Serbien sei entschlossen, die politischen Beziehungen durch Treffen auf höchster Ebene voranzutreiben und zu stärken und die Kooperation mit China in allen Formen zu festigen.

Minister Selakovic äußerte sich erfreut über die Eröffnung einer direkten Flugverbindung zwischen Belgrad und Peking durch die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines. Er fügte hinzu, er erwarte, dass auch Air Serbia so bald wie möglich eine direkte Flugverbindung zwischen den beiden Ländern einrichten werde.

Der Außenminister bedankte sich erneut für Chinas Unterstützung der serbischen Positionen zum Kosovo. Er bekräftigte die Unterstützung Serbiens für die „Ein-China“-Politik und das Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ in Hongkong sowie für Chinas Kampf gegen Separatismus.

Serbien versucht sich bereits seit geraumer Zeit, als enger Partner Chinas zu etablieren. Erst im Februar betonte der serbische Präsident Aleksandar Vučić die „eiserne Freundschaft“ der beiden Länder und betonte den Vorbildcharakter Chinas.

Serbien setzt hierbei nicht nur auf eine vertiefte Zusammenarbeit im Zuge der milliardenschweren chinesischen globalen Infrastrukturinitative ‚Belt and Road‘, sondern hat vor kurzem auch einen Rüstungsdeal mit dem Land der Mitte abgeschlossen.

Inmitten des Ukrainekrieges lieferte China Anfang April Abwehrsysteme an Serbien – sehr zum Missfallen der USA und der EU, die befürchten, dass Konflikte in der Region wieder aufflammen könnten.