Slowakei erleichtert Zugang zu EU-Mitteln zur Förderung der Geothermie
Mit der Förderung von Erkundungsbohrungen im Haushaltszeitraum 2021-2027 hat die slowakische Regierung beschlossen, eines der Haupthindernisse für die Entwicklung der Geothermie im Land zu beseitigen.
Mit der Förderung von Erkundungsbohrungen im Haushaltszeitraum 2021-2027 hat die slowakische Regierung beschlossen, eines der Haupthindernisse für die Entwicklung der Geothermie im Land zu beseitigen. Allerdings muss die Kommission noch grünes Licht dafür geben.
In den vorangegangenen EU-Haushaltsperioden hatten Projekte für Erkundungsbohrungen keinen Zugang zu EU-Mitteln. Auch wenn Bohrungen nach wie vor ein riskantes Unterfangen sind, können nun EU-Mittel zur Förderung von Erkundungsbohrungen in Anspruch genommen werden.
In der Slowakei plant das Ministerium, die Suche nach Standorten und deren Erkundung zu unterstützen, um den Anteil der Geothermie am slowakischen Energiemix schrittweise zu erhöhen, erklärte die Presseabteilung des Ministeriums gegenüber EURACTIV Slowakei.
Doch während die Regierung das Programm genehmigt hat, muss die Kommission noch ihr grünes Licht geben.
Die Nutzung der Geothermie ist auch Teil der „Just Transition-Pläne“ für drei slowakische Regionen. Geothermische Projekte in der Slowakei wurden auch als Mittel zur Verringerung der Energieabhängigkeit von Russland genannt.
Das geothermische Potenzial der Slowakei wird auf 5.500 Megawatt geschätzt. Wenn es voll ausgeschöpft wird, könnte die Slowakei Hunderttausende von Haushalten mit Wärme und in geringerem Maße auch mit Strom versorgen.