SMS für 13 Cent

Der Ministerrat stimmt neuen Regeln für das grenzüberschreitende Telefonieren in der EU zu. Damit wird eines der populärsten europäischen Vorhaben umgesetzt.

© Kigoo-Images / PIXELIO
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Der Ministerrat stimmt neuen Regeln für das grenzüberschreitende Telefonieren in der EU zu. Damit wird eines der populärsten europäischen Vorhaben umgesetzt.

Für Urlauber, Geschäftsreisende und entfernte Verwandte fällt die Telefonrechnung in Zukunft günstiger aus. Die neuen Vorschriften für billigere Handygespräche und SMS im EU-Ausland haben ihre letzte Hürde genommen. Nach dem Europäischen Parlament verabschiedete am Montag auch der Ministerrat die Gesetzesvorlage für das sogenannte Roaming, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Nach Einschätzung der Kommission werden die ab 1. Juli geltenden Vorschriften zu Preissenkungen um bis zu 60 Prozent für die Verbraucher führen.

Mobiles Internet günstiger, sekundengenaue Abrechnung

Eine SMS-Kurzmitteilung per Handy darf künftig nicht mehr als elf Cent plus Mehrwertsteuer kosten, für deutsche Verbraucher ergibt sich ein Preis von etwa 13 Cent. Für eine Gesprächsminute aus dem EU-Ausland zahlen Besitzer deutscher Handys künftig höchstens noch rund 51 Cent. Werden sie angerufen, darf das mit nicht mehr als 22,6 Cent berechnet werden. Auch das mobile Surfen im Internet wird durch eine Begrenzung der Großhandelspreise im Schnitt billiger. Neu ist auch die obligatorische sekundengenaue Abrechnung nach der ersten halben Minute.

(AFP)