Ununterbrochene Kohlelieferungen zwischen Griechenland und Nordmazedonien
Der mazedonische Ministerpräsident Dimitar Kovacevski hat bei einem Treffen mit seinem griechischen Amtskollegen in Athen vereinbart, die Energieversorgung Nordmazedoniens mit fossilen Brennstoffen sicherzustellen.
Der mazedonische Ministerpräsident Dimitar Kovacevski hat bei einem Treffen mit seinem griechischen Amtskollegen in Athen vereinbart, die Energieversorgung Nordmazedoniens mit fossilen Brennstoffen sicherzustellen.
Die Lieferung von Braunkohle und Steinkohle, die in den letzten Jahren aus griechischen Bergwerken kam, soll während des gesamten Zeitraums kontinuierlich fortgesetzt werden, sagte Kovacevski gegenüber Reporter:innen.
Kyriakos Mitsotakis empfing den Ministerpräsidenten Nordmazedoniens in der Maximou-Villa, wo die beiden Staatsoberhäupter die bilateralen Beziehungen besprachen und ihre Bereitschaft bekräftigten, diese zu vertiefen.
Griechischen Regierungsquellen zufolge erörterten die beiden Politiker die Aussichten für eine Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen im Energiesektor und insbesondere in Infrastrukturfragen sowie die Notwendigkeit, Energiequellen zu diversifizieren und Verbundnetze zu stärken.
Griechenland, so betonte Mitsotakis, könne aufgrund seiner Energieinfrastruktur und seiner Stellung im Interesse der Energiesicherheit der Region einen Beitrag in diese Richtung leisten und damit seine führende Rolle in Südosteuropa unter Beweis stellen.
Kovacevski sagte nach dem Treffen mit Mitsotakis, dass auch über Investitionen im Energiesektor gesprochen wurde, wie beispielsweise über den Bau der Gasverbindung in Evzoni, aber auch über eine größere Investition eines griechischen Unternehmens in eine Gasanlage, die in Skopje gebaut werden soll, sowie über das Cherben-Projekt, für das das Angebot des griechischen Staatskonsortiums PPC als angemessen bewertet wurde.
Kovacevski äußerte sich äußerst positiv über das Treffen, während sein griechischer Amtskollege bekräftigte, „dass Griechenland bereit ist, Nordmazedonien in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen. Und ich glaube, dass es in unserem beiderseitigen Interesse ist, dass griechische Unternehmen in Nordmazedonien investieren, damit wir unsere Infrastruktur so miteinander verbinden können, dass die Energiebeziehungen zwischen unseren Ländern gestärkt werden.“