"YouTube für Wissenschaftler" soll Forscher weltweit verbinden [DE]
SciVee soll Wissenschaftlern helfen, Inhalte in einem gemeinsamen Internetportal zu schaffen und auszutauschen. Damit soll die weltweite Verfügbarkeit von Publikationen ermöglicht und die Wissenschaftler unterstützt werden, die Arbeit ihrer Kollegen einzuschätzen.
SciVee soll Wissenschaftlern helfen, Inhalte in einem gemeinsamen Internetportal zu schaffen und auszutauschen. Damit soll die weltweite Verfügbarkeit von Publikationen ermöglicht und die Wissenschaftler unterstützt werden, die Arbeit ihrer Kollegen einzuschätzen.
SciVee
, eine Webseite zum Austausch von Videos für Wissenschaftler, wurde am 1. September 2007 offiziell eröffnet. Nun ermöglicht die Seite es Wissenschaftlern, ihre fachlichen Publikationen und Podcast-Videos, in denen die Autoren die Ergebnisse ihrer Veröffentlichungen erklären, hochzuladen.
Bei SciVee, einer gemeinsamen Unternehmung von drei US-amerikanischen Partnern – der Public Library of Science (PLoS), der National Science Foundation (NSF) und dem San Diego Supercomputer Center (SDSC), handle es sich um die kostenlose und weit gestreute Verbreitung und Verständlichkeit von Wissenschaft, erklärt das Portal. Von Wissenschaftlern für Wissenschaftler geschaffen, ziele es auch auf die erleichterte Schaffung von Forschungsgemeinschaften zu bestimmten Themen, Artikeln und Schlüsselbegriffen ab und verspreche die verbesserte Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Publikationen.
Das Portal ist nicht an das allgemeine nicht-wissenschaftliche Publikum gerichtet. Seine Anziehungskraft auf nicht-spezialisierte Benutzer wird von der Fähigkeit der Forscher abhängen, ihre Arbeit auf verständliche Weise zu präsentieren.
Angesichts des schnellen Fortschritts der wissenschaftlichen Forschung hat die Kommission es als eine ihrer Prioritäten auserwählt, Brücken zwischen Wissenschaft und der Gesellschaft zu schlagen. Kommunikation von Wissenschaft – die Verbindung zwischen Wissenschaftlern, Politikern und Bürgern – zur Stärkung der öffentlichen Bindung und zum Vertrauensaufbau gegenüber wissenschaftlichem Fortschritt, wurde kürzlich vom Forschungsbeirat der Kommission als ‚ausschlaggebend’ bezeichnet, um mehr Forschung in Innovation umzuwandeln (siehe EURACTIV vom 03. Juli 2007).
Die Kommission nahm im Februar 2007 auch eine Mitteilung an, in der sie eine Reihe von Maßnahmen auf EU-Ebene vorschlug, um neue Wege zur Förderung eines besseren Zugangs zu Informationen im Internet zu unterstützen und Forschungsergebnisse in digitalem Format für künftige Generationen zu erhalten.