Mazedonien: Auf der Suche nach Stabilität ohne Wachstum
In Mazedonien sind die Preise während des Übergangs zwar stabil geblieben, es hat aber keinen Wachstum gegeben, konstatieren Vladimir Gligorov und Silvana Mojsovska in einer Analyse, die vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) veröffentlicht wurde. Folglich ist die Arbeitslosigkeit in Mazedonien sehr hoch. Eine vorsichtige Steuerung der Nachfrage hat nicht zu positiven Angebotsreaktionen geführt. Die makroökonomischen Maßnahmen, die 1994 in die Wege geleitet wurden, war gut für Stabilität, nicht aber für Wachstum. Mazedonien hat seine Währung erst fest an die Deutschmark, anschließend an den Euro gebunden. Das Land wertete seine Währung, den Denar, nur ein einziges Mal ab, und zwar im Jahr 1997. Es unterstützte den Wechselkurs mit einer restriktiven Währungspolitik mit hohen Zinssätzen. Beides stellte der internen und externen Liberalisierung Hindernisse in den Weg. Hinzu kommt, dass eine Politik der finanzpolitischen Zurückhaltung verfolgt wurde, die – mit Ausnahme gelegentlicher Anstiege der diskretionären Ausgaben, die dann später finanzpolitische Anpassungen erforderlich machten. Daher war die makroökonomische Politik für ein Land, welches erhebliche Erschütterungen verkraften musste, nicht geeignet, da sie Mazedonien nicht in die Lage versetzte, diese zu absorbieren.
In Mazedonien sind die Preise während des Übergangs zwar stabil geblieben, es hat aber keinen Wachstum gegeben, konstatieren Vladimir Gligorov und Silvana Mojsovska in einer Analyse, die vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) veröffentlicht wurde. Folglich ist die Arbeitslosigkeit in Mazedonien sehr hoch. Eine vorsichtige Steuerung der Nachfrage hat nicht zu positiven Angebotsreaktionen geführt. Die makroökonomischen Maßnahmen, die 1994 in die Wege geleitet wurden, war gut für Stabilität, nicht aber für Wachstum. Mazedonien hat seine Währung erst fest an die Deutschmark, anschließend an den Euro gebunden. Das Land wertete seine Währung, den Denar, nur ein einziges Mal ab, und zwar im Jahr 1997. Es unterstützte den Wechselkurs mit einer restriktiven Währungspolitik mit hohen Zinssätzen. Beides stellte der internen und externen Liberalisierung Hindernisse in den Weg. Hinzu kommt, dass eine Politik der finanzpolitischen Zurückhaltung verfolgt wurde, die – mit Ausnahme gelegentlicher Anstiege der diskretionären Ausgaben, die dann später finanzpolitische Anpassungen erforderlich machten. Daher war die makroökonomische Politik für ein Land, welches erhebliche Erschütterungen verkraften musste, nicht geeignet, da sie Mazedonien nicht in die Lage versetzte, diese zu absorbieren.
The alternative economic policy starts from the following observations: public expenditures are quite low by comparative standards, public and foreign debts are moderate, and both the monetary and fiscal policies are restrictive though actual growth is well beyond potential growth. Also, the reforms ahead will lead to increased competition and liberalization. Those observations suggest the following set of policy changes: Monetary policy should become more active. The way to do that is to move away from using the fixed peg as an anchor and with a view to adopting inflation targeting. The aim would be to retain price stability at a lower level of interest rates. Public expenditures should be increased to achieve development goals. Macedonia needs investments in infrastructure and in communal services. As a transit and a potential tourist country, these investments seem reasonable. In addition, investments in human capital, particularly in education at all levels, should be increased. Primary education is still a problem in some regions and that should be a priority. Institutional reforms should be pursued aggressively and rapidly. That will also shorten the time required for EU integration. The priorities are well known especially when it comes to the strengthening of the rule of law.
The report has two parts. In the first, a comparative approach is employed in order to draw some conclusions from the experience of transitions in general. In the second part, a more detailed description of Macedonia¿s economic development together with a discussion of various policies is to be found.