EU-Landwirte unter Druck

Die europäischen Landwirte geraten zunehmend unter Druck. Ihre Einkommen schwanken nicht nur, mitunter sind sie stark gefährdet.

shutterstock_383477656
Die europäischen Landwirte geraten zunehmend unter Druck. Ihre Einkommen schwanken nicht nur, mitunter sind sie stark gefährdet. [<a href="https://www.shutterstock.com/image-photo/agricultural-vehicle-harvesting-sugar-beets-383477656?src=hsG8SgaIL-NUID1SmqiNRw-1-11" target="_blank" rel="noopener">[Standret/Shutterstock]</a>]

Die europäischen Landwirte geraten zunehmend unter Druck. Ihre Einkommen schwanken nicht nur, mitunter sind sie stark gefährdet.

Klimawandel und hohe Kosten durch das Russland-Embargo und eine träge Nachfrage aus China sind nur einige Faktoren, unter denen Europas Landwirte leiden. Innerhalb Europas gibt es ein großes Ungleichgewicht, wenn es um die Verhandlungsposition der Landwirte innerhalb der Nahrungsmittelversorgungskette geht und das führt zu unlauteren Handelspraktiken auf Kosten der Kleinbauern.

Um dem zu begegnen, erforschen Wege europäische Landwirte neue Wege, um den Einfluß  von Zwischenhändlern und Discountern zu reduzieren und ihre Produkte direkt an den Verbraucher zu bringen.

Obwohl die Europäische Kommission erklärt hat, dass das Einkommen der EU-Landwirte durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) gesichert wird, besteht kein Zweifel daran, dass  noch viel getan werden muss, um der zunehmend komplexeren Nahrungsmittelkette in Europa etwas entgegen zu setzen.

Weniger Zwischenhändler, mehr Einkommen für Kleinbauern
Lebensmittelpreise in Griechenland steigen
Versteckte Kosten in Deutschlands Lebensmitteln
Spanische Bauern: neue GAP muss würdevolles Leben ermöglichen
EU-Agrareinkommen seit 2005
EU-Kommissarin: Es gibt keine einfache Lösung für das Lebensmittelpreis-Problem