Violeta Bulc: Die etwas andere Kommissarin

Die designierte Verkehrskommissarin, Violeta Bulc, hat heute ihre Anhörung vor dem Europaparlament. Die Europaabgeordneten testen Bulc dabei auf ihre Fähigkeiten als Kommissarin. In zwei Tagen soll das Europaparlament dann in Straßburg über die Juncker-Kommission abstimmen. 

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Die designierte Verkehrskommissarin, Violeta Bulc, hat heute ihre Anhörung vor dem Europaparlament. Die Europaabgeordneten testen Bulc dabei auf ihre Fähigkeiten als Kommissarin. In zwei Tagen soll das Europaparlament dann in Straßburg über die Juncker-Kommission abstimmen. 

Jean-Claude Juncker wählte Bulc als Ersatzkandidatin für die frühere slowenische Ministerpräsidentin Alenka Bratusek. 112 Abgeordnete betrachteten Bratusek als ungeeignet für den Kommissarsjob. 

„Bulc kam als direkt, gut vorbereitet herüber, mit einer beeindruckenden Qualität, schnell zu lernen“, sagte Juncker-Sprecher Margaritis Schinas

Junckers Wahl wurde kritisiert, denn Bulc verfügt über eine nur sehr geringe politische Erfahrung. Es bleibt abzuwarten, was die Abgeordneten über ihre Qualifikationen als „Schamanin“ und ihre einzigartigen Kommunikationsmethoden denken. 

Das Parlament kann nur die gesamte Kommission annehmen oder ablehnen. Sie soll im November die Arbeit aufnehmen.