Bosniens Wahlkommission bestätigt Dodiks Sieg bei Präsidentschaftswahlen

Am 2. November hat die Staatliche Wahlkommission (CIK) von Bosnien und Herzegowina die Ergebnisse der Parlamentswahlen vom 2. Oktober, die von den Oppositionsparteien weitgehend als "manipuliert" bezeichnet worden waren, bestätigt und bekannt gegeben.

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Nach der Anordnung einer Neuauszählung der Stimmen gab die Kommission am 27. Oktober bekannt, dass Milorad Dodik zum Präsidenten der Republik Srpska gewählt worden war. [<a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/big-poster-milorad-dodik-trebinje-city-1322671235" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock / SariMe</a>]

Nach genau einem Monat hat die Staatliche Wahlkommission (CIK) von Bosnien und Herzegowina die Ergebnisse der Parlamentswahlen, die von den Oppositionsparteien weitgehend als „manipuliert“ bezeichnet worden waren, gestern offiziell bestätigt.

Die Kommission erklärte, der Beschluss, die Wahlergebnisse auf allen Ebenen zu bestätigen. Zuvor hatte bereits die Berufungskammer des Gerichtshofs des Landes die Einsprüche der politischen Parteien gegen die zuvor verkündeten Wahlergebnisse und die Forderung der Oppositionsparteien nach einer „Annullierung der Wahlen in Bosnien und Herzegowina“ abgewiesen.

Die ursprünglichen Wahlergebnisse hatten unter den Anhängern der konservativen Oppositionskandidatin Jelena Trivić für Furore gesorgt. Trivić, die Dodiks amtierender SNSD um lediglich vier Prozent unterlag, hatte Rechtmäßigkeit der Wahl zuvor in Zweifel gezogen.

„Nicht ich bin bestohlen worden, sondern das Volk der Republika Srpska“, sagte die Oppositionspolitikerin vor Tausenden von Anhängern am Hauptplatz der Stadt am Tag nach der ersten Auszählung. „Ich werde den Diebstahl niemals akzeptieren, vor allem nicht den Diebstahl des Willens des Volkes“.

Nach der Anordnung einer Neuauszählung der Stimmen gab die Kommission am 27. Oktober bekannt, dass Milorad Dodik zum Präsidenten der Republik Srpska gewählt worden war.

Am 2. Oktober wählten die Bürger:innen von Bosnien und Herzegowina auf gesamtstaatlicher Ebene das neue aus drei Mitgliedern bestehende Staatspräsidium sowie das Abgeordnetenhaus.