Costa betont Portugals Potenzial für die Energiesicherheit der EU

Der portugiesische Ministerpräsident António Costa hob das Potenzial der iberischen Halbinsel für die Energiesicherheit hervor und forderte am Dienstag den Ausbau der Strom- und Gasverbindungen zwischen Portugal und Spanien.

Lusa.pt
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"Was die Energie betrifft, so wurde sie [durch den Krieg] stark in Mitleidenschaft gezogen, was sich in einem brutalen Preisanstieg in der gesamten EU niederschlug. Erneut wurde die Notwendigkeit bekräftigt, die Diversifizierung der Versorgungsquellen und -wege für die Union und den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen, und dieses Mal wurde ausdrücklich auf das Potenzial verwiesen, das die iberische Halbinsel als Ganzes zur europäischen Energiesicherheit beitragen kann", sagte er. [[EPA-EFE/OLIVIER HOSLET]]

Der portugiesische Ministerpräsident António Costa hob das Potenzial der iberischen Halbinsel für die Energiesicherheit hervor und forderte am Dienstag den Ausbau der Strom- und Gasverbindungen zwischen Portugal und Spanien.

„Einmal mehr wurde die Notwendigkeit bekräftigt, die Diversifizierung der Versorgungsquellen und -wege für die Union und den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Diesmal wurde ausdrücklich auf das Potenzial der iberischen Halbinsel als Ganzes verwiesen, einen Beitrag zur europäischen Energiesicherheit zu leisten“, sagte er.

Zum Abschluss des Sondergipfels der Staats- und Regierungschefs der EU betonte Costa vor portugiesischen Journalist:innen in Brüssel die Notwendigkeit, „das Verbundprogramm zwischen Portugal, Spanien und dem Rest Europas fertigzustellen“, um einen Beitrag zur Energiesicherheit in ganz Europa zu leisten.

Der Premierminister erinnerte daran, dass das von der Europäischen Kommission Mitte Mai vorgelegte Energiepaket REPowerEU Investitionen in diese Art von Vernetzung vorsehe.

Er wies darauf hin, dass es um „Verbundprojekte mit Spanien“ für Strom und Gas – sowohl Erdgas als auch in Zukunft Wasserstoff – gehe.

„Der Europäische Rat hat die Ziele des REPowerEU-Programms gebilligt und wartet darauf, dass die Kommission ein detaillierteres Finanzierungsprogramm zur Umsetzung dieses Programms vorlegt“, sodass zusätzlich zu den Verbindungsleitungen und je nach dem für Portugal reservierten Volumen „weitere Projekte folgen können“, so Costa.

In den Schlussfolgerungen des Gipfels betonten die EU-Staats- und Regierungschefs auch die Notwendigkeit, „die Erzeugungskapazitäten für erneuerbare Energien zu stärken, einschließlich – auf der Grundlage der bevorstehenden Überprüfung durch die Regulierungsbehörden und des aktuellen geopolitischen Kontextes – der Nutzung des Potenzials der Iberischen Halbinsel, um zur Versorgungssicherheit der Europäischen Union beizutragen.“

In ihrer Mitteilung zu REPowerEU, die vor zwei Wochen veröffentlicht wurde, erklärte die Europäische Kommission, dass die derzeit hohen Strompreise auf der iberischen Halbinsel „die Notwendigkeit“ unterstreichen, Verbindungsleitungen zu bauen.

Diese könnten Teil der zusätzlichen Investitionen von schätzungsweise 29 Milliarden Euro sein, die bis 2030 in das europäische Stromnetz fließen sollen.