EU debattiert Reaktion auf Finanzkrise [DE]

Der Kommissar für Wirtschaft und Währung Joaquin Almunia wollte dem Parlament versichern, dass sich die echte Wirtschaft trotz anhaltender Turbulenzen in den Finanzmärkten in guter Form befinde. Einige Europaabgeordnete haben jedoch regulatorische Maßnahmen gefordert, die sich besonders an Hedge-Fonds richten sollten.

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Der Kommissar für Wirtschaft und Währung Joaquin Almunia wollte dem Parlament versichern, dass sich die echte Wirtschaft trotz anhaltender Turbulenzen in den Finanzmärkten in guter Form befinde. Einige Europaabgeordnete haben jedoch regulatorische Maßnahmen gefordert, die sich besonders an Hedge-Fonds richten sollten.

Die wirtschaftlichen Fundamente der EU seien ‚solide’ und ‚sollten durch die jüngste Krise nicht bedeutend beeinflusst werden’, sagte der Kommissar für Wirtschaft und Währung, Joacquin Almunia, am 5. September 2007 vor dem Parlament.

Nichtsdestotrotz warnte er, dass der Einfluss dieser Marktkrise über die bisherigen Erfahrungen hinausgehen könne. Almunia erwähnte besonders die Wirkung, welche die Krise auf das Vertrauen und somit auf Investitionen und Verbraucherentscheidungen haben könne.

Währenddessen senkte die OECD ihre Wachstumsaussichten für die USA und die EU als Folge der jüngsten Krise der Finanzmärkte. In seinem Zwischenbericht stellte der Chefökonom der OECD, Jean-Philippe Cotis, fest, dass die Aussichten weniger heiter seien. Er erwarte aber, dass sie sich schnell erholen würden.