EU-Kommissarin: Europa kann nur wachsen, wenn alle Regionen wachsen
Damit Europa wachsen kann, müssen auch alle Regionen wachsen, argumentierte die EU-Kommissarin Elisa Ferreira am Montag (9. Oktober). Sie betonte dabei die Bedeutung der Kohäsionspolitik für die europäischen Regionen und Städte.
Damit Europa wachsen kann, müssen auch alle Regionen wachsen, argumentierte die EU-Kommissarin Elisa Ferreira am Montag (9. Oktober). Sie betonte dabei die Bedeutung der Kohäsionspolitik für die europäischen Regionen und Städte.
„Die Kohäsionspolitik ist der Kleber, der alles zusammenhält“, sagte die EU-Kommissarin bei der Vorstellung des Jahresberichts der Europäischen Union über den Zustand der Regionen und Städte, der vom Ausschuss der Regionen erstellt und in Brüssel veröffentlicht wurde.
Das Dokument, das im Rahmen der Europäischen Woche der Regionen und Städte, die noch bis Donnerstag in Brüssel stattfindet, vorgestellt wurde, spiegelt die Ergebnisse eines alle zwei Jahre durchgeführten Fragebogens wider. 66 Prozent der Städte und Regionen der Europäischen Union erkennen an, dass die Unterstützung durch die Kohäsionsfonds für die Gebiete bei der Bewältigung von Krisen, insbesondere der Pandemiekrise, „von wesentlicher Bedeutung“ war.
Obwohl der „Aufschwung je nach Land sehr asymmetrisch war“, hob die Kommission die politischen Ergebnisse als „positiv“ hervor. So konnten im Zeitraum von 2014 bis 2020 2,4 Millionen Unternehmen unterstützt werden, was zur Schaffung von 350.000 neuen Arbeitsplätzen beitrug.
Bei der Vorstellung des Berichts betonte Ferreira auch, wie wichtig es sei, sich auf die lokalen und regionalen Verwaltungen zu stützen, um die Ergebnisse der Kohäsionspolitik sichtbar zu machen. So habe man beispielsweise 1,3 Millionen Euro für die Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine mobilisiert, was ein „konkretes und greifbares Zeichen der Solidarität der EU“ sei.
Die Vorstellung des Berichts bildete den Auftakt zur 21. Europäischen Woche der Regionen und Städte, die in diesem Jahr unter dem Motto „Wohlhabende Regionen, starkes Europa“ steht und bei der rund 7.000 Teilnehmer aus allen EU-Ländern an 308 Veranstaltungen teilnehmen werden.