Helfen Interessenverbände der EU, ihren Bürgern näher zu kommen?

In einem Artikel für EURACTIV erörtert Justin Greenwood Elite-Interessenverbände

In einem Artikel für EURACTIV erörtert Justin Greenwood Elite-Interessenverbände

Justin Greenwood ist der Auffassung, dass Elite-Interessenverbände, die auf EU-Ebene organisiert sind, schon seit langem den EU Institutionen beim Formulieren und Durchsetzen politischer Maßnahmen helfen. Ohne einen Mechanismus wie „adversarial politics“ jedoch, die Bürgern die Probleme näher bringen, und ohne Wahlen, die Regierungen verändern, seien solche Interessenverbände nur eine armseeliger Ersatz für Demokratie. Das Elite-Modell der Bürgerbeteiligung zeige Anzeichen der Verbesserung, aber das Versprechen stärkerer Beteiligung als Gegenleistung für mehr Transparenz stellt, laut Greenwood, eine grosse Herausforderung dar.

Justin Greenwoodis Professor of European Public Policy at the Aberdeen Business School, and Visiting Professor at the College of Europe in Bruges