Italien und Slowenien führen Kontrollen an gemeinsamer Grenze ein

Slowenien und Italien werden wieder Grenzpatrouillen an ihrer gemeinsamen Grenze durchführen und Busse, Züge und Autos, die von Slowenien nach Italien fahren, kontrollieren. Damit wollen sie auf den starken Anstieg der illegalen Migrationsströme reagieren.

sta.si
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Derzeit bestehen die Patrouillenteams aus einem italienischen und zwei slowenischen Polizeibeamt:innen und werden auf der slowenischen Seite der Grenze durchgeführt. [Shutterstock/Massimo Todaro]

Slowenien und Italien werden wieder Grenzpatrouillen an ihrer gemeinsamen Grenze durchführen und Busse, Züge und Autos, die von Slowenien nach Italien fahren, kontrollieren. Damit wollen sie auf den starken Anstieg der illegalen Migrationsströme reagieren, teilte die slowenische Polizei am Mittwoch mit.

Gemeinsame Grenzpatrouillen werden in den Gebieten und zu den Zeiten durchgeführt, in denen illegale Grenzübertritte am häufigsten vorkommen, fügte die Polizei hinzu.

Derzeit bestehen die Patrouillenteams aus einem italienischen und zwei slowenischen Polizeibeamt:innen und werden auf der slowenischen Seite der Grenze durchgeführt.

Italien hatte zuvor bereits angekündigt, die Überwachung des Grenzgebiets von Friaul-Julisch Venetien zu verstärken, da die Zahl der illegalen Grenzübertritte von Slowenien nach Italien gestiegen ist.

Daten der italienischen Polizei, die der österreichischen Presseagentur APA vorliegen, zeigen, dass die illegalen Grenzübertritte im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent zugenommen haben.

Die gemeinsamen Grenzkontrollen werden im Rahmen des Abkommens über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und seines Durchführungsprotokolls durchgeführt.