London verbietet Mitarbeitern die Nutzung von TikTok auf Arbeitsgeräten
Die Mitarbeiter des Londoner "City Hall", also des Rathauses, dürfen aus Sicherheitsgründen TikTok nicht mehr auf ihren Geräten installiert haben. Dies kommt, nachdem die britische Regierung Ministern die Nutzung der Video-Sharing-App auf ihren Diensttelefonen verboten hat.
Die Mitarbeiter der Londoner Stadtverwaltung dürfen aus Sicherheitsgründen TikTok nicht mehr auf ihren Geräten installiert haben. Die britische Regierung hat bereits Ministern die Nutzung der Video-Sharing-App auf ihren Diensttelefonen verboten.
Die Stadtverwaltung erklärte, die Regel sei eingeführt worden, da sie die Informationssicherheit „extrem ernst“ nehme, so The Guardian.
Die britische Regierung hat die chinesische Social Media App erst vor wenigen Wochen von Regierungsgeräten verbannt. Das Unterhaus und das Oberhaus haben ebenfalls beschlossen, die App im gesamten Westminsterpalast zu verbieten und begründeten dies mit Sicherheitsbedenken.
Kürzlich forderten die Europäische Kommission und das Europäische Parlament die Mitarbeiter auf, die chinesische Social-Media-App von Firmengeräten und persönlichen Geräten, die Firmen-Apps verwenden, zu löschen. Auch Mitgliedsstaaten wie die Tschechische Republik, die Slowakei und Dänemark haben Bedenken bezüglich der Plattform geäußert.
Die schottische Regierung verhängt ebenfalls ein Verbot auf Dienstgeräten und begründet dies mit der Besorgnis „über die potenziellen Risiken der Verfolgung und des Schutzes der Privatsphäre durch bestimmte Social-Media-Apps“, berichtet The Guardian.
Als Reaktion auf das Verbot des Londoner Rathauses sagte ein Sprecher von TikTok, dass man „gerne bereit ist, sich mit dem Bürgermeister zu treffen, um alle Bedenken auszuräumen, aber wir sollten uns an den Fakten messen lassen und unsere Konkurrenten gleich behandeln.“
„Wir haben mit der Umsetzung eines umfassenden Plans begonnen, um unsere europäischen Nutzerdaten weiter zu schützen. Dazu gehört die Speicherung britischer Nutzerdaten in unseren europäischen Rechenzentren und die Verschärfung der Datenzugriffskontrollen, einschließlich einer unabhängigen Aufsicht durch Dritte“, heißt es weiter.