Mehrsprachigkeit steht bei der EU 2007 hoch oben auf der Tagesordnung [DE]
2007 wird Bildungskommissar Figel eine Mitteilung über einen neuen, umfassenden Ansatz zur Mehrsprachigkeit in der EU vorstellen. Zum selben Thema wird zurzeit eine Ministerkonferenz vorbereitet.
2007 wird Bildungskommissar Figel eine Mitteilung über einen neuen, umfassenden Ansatz zur Mehrsprachigkeit in der EU vorstellen. Zum selben Thema wird zurzeit eine Ministerkonferenz vorbereitet.
Jan Figel, EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit, sagte den EP-Abgeordneten am 27. April, dass die Kommission 2007 auf Grundlage der Reaktionen, die sie auf ihre erste Mitteilung über Mehrsprachigkeit (November 2005) erhalten habe, eine weitere Mitteilung ausarbeiten würde, in der sie einen umfassenden Ansatz zur Förderung der Mehrsprachigkeit in der EU umreißen werde. Er kündigte an, dass im nächsten Jahr eine Ministerkonferenz zu diesem Thema stattfinden werde, auf der die Mitgliedstaaten diesbezügliche Fortschritte würden austauschen und weitere Schritte würden planen können.
Das Parlament nahm am 27. April 2006 einen Bericht über die Sprachenvielfalt und das Sprachenlernen sowie die Einführung eines europäischen Indikators für Sprachenkompetenz an. Berichterstatter Manolis Mavrommatis äußerte seine Zustimmung zu der Sichtweise der Kommission und betonte, dass es in einer erweiterten Union umso wichtiger sei, dass europäische Bürger über die notwendigen Sprachkenntnisse verfügten, um miteinander kommunizieren zu können.
Die von der Kommission am 27. und 28. April 2006 abgehaltene Konferenz über Regional– und Minderheitensprachen im Bildungs- und Ausbildungssystem soll die europäische Zusammenarbeit in diesem Bereich vorantreiben. Der Austausch vorbildlicher Praktiken steht hierbei im Vordergrund.