Niederlande legen endlich Pläne für EU-Konjunkturprogramm vor

Die niederländische Regierung hat am Montag als letzter EU-Mitgliedstaat dem Unterhaus des Parlaments eine Liste mit Maßnahmen für den Konjunktur- und Resilienzplan des Landes vorgelegt.

EURACTIV.com
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Der Plan umfasst 39 Pläne für Reformen und Investitionen im Wert von 7,7 Milliarden Euro. [Shutterstock/PP Photos]

Die niederländische Regierung hat am Montag als letzter EU-Mitgliedstaat dem Unterhaus des Parlaments eine Liste mit Maßnahmen für den Konjunktur- und Resilienzplan des Landes vorgelegt.

Das Dokument umfasst 39 Pläne für Reformen und Investitionen im Wert von 7,7 Milliarden Euro.

Im Jahr 2020 haben sich die EU-Länder auf einen Corona-Wiederaufbaufonds in Höhe von 750 Milliarden Euro geeinigt, um den Mitgliedstaaten bei der Erholung nach der Pandemie zu helfen.

Um die Mittel zu erhalten, müssen die Staaten Pläne aufstellen, in denen mindestens 37 Prozent der Mittel der Nachhaltigkeit gewidmet und weitere 20 Prozent für Digitalisierung und Innovation vorgesehen sind.

Der niederländische Planentwurf hat einen starken Fokus auf Klima, Digitalisierung, öffentlichen Wohnungsbau, Chancengleichheit und den Arbeitsmarkt.

„Die Vorschläge in der ersten Version des niederländischen Konjunktur- und Resilienzplans decken viele Themen ab. Das bedeutet, dass wir eine breite Palette von Reformen durchführen, die unser Land stärker machen. Zugleich investieren wir in eine nachhaltige und digitale Zukunft. Beides trägt zu einer starken und widerstandsfähigen niederländischen Gesellschaft bei“, sagte die niederländische Finanzministerin Sigrid Kaag.