Serbischer Außenminister: EU-Beitritt bleibt Priorität
Der EU-Beitritt sei seit zwei Jahrzehnten ein strategisches Ziel, und die Erfüllung der Kriterien für die EU-Mitgliedschaft bleibe eine der wichtigsten außenpolitischen Prioritäten, sagte der serbische Außenminister Ivica Dačić.
Der EU-Beitritt sei seit zwei Jahrzehnten ein strategisches Ziel, und die Erfüllung der Kriterien für die EU-Mitgliedschaft bleibe eine der wichtigsten außenpolitischen Prioritäten, sagte der serbische Außenminister Ivica Dačić. Der Status des Kosovo sei die wichtigste Sicherheitsfrage des Landes, fügte er hinzu.
Serbien und der Kosovo werden kommenden Montag (27. Februar) eine weitere Verhandlungsrunde in Brüssel abhalten, wobei Dačić den Status des Kosovo als „Serbiens Sicherheitsfrage Nummer eins“ bezeichnete.
„Wir wollen unsere nationalen Interessen durchsetzen, aber es gibt viele Herausforderungen auf unserem europäischen Weg. Die Erfüllung der Kriterien für eine EU-Mitgliedschaft bleibt eine der wichtigsten außenpolitischen Prioritäten, die auch ein strategisches Ziel für jede serbische Regierung in den letzten 20 Jahren war“, so Dačić.
„Mit der Eskalation der Situation in der Ukraine hat sich der Fokus der internationalen Gemeinschaft auf die Lösung [der Situation in] unserer südlichen Region verschärft. Dementsprechend haben wir eine klare und entschlossene Verhandlungsposition eingenommen, und Kosovo bleibt unser Sicherheitsthema Nummer eins“, sagte Dačić bei einem Besuch der Militärakademie „Vojvoda Radomir Putnik.“
Die nächste Verhandlungsrunde werde „ein besonderes Gewicht haben“, so Dačić.