Albanien bei Pro-Kopf-Einkommen Schlusslicht in Europa

Albanien liegt beim Pro-Kopf-Einkommen und der Kaufkraft auf dem letzten Platz in Europa. Dies geht aus neu veröffentlichten Eurostat-Daten für das Jahr 2021 hervor.

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Die Daten zeigen, dass Albanien ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf hat, das nur 32 Prozent des EU-Durchschnitts beträgt. [Shutterstock/Andrzej Rostek]

Albanien liegt beim Pro-Kopf-Einkommen und der Kaufkraft auf dem letzten Platz in Europa. Dies geht aus neu veröffentlichten Eurostat-Daten für das Jahr 2021 hervor.

Die Daten zeigen, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Albanien nur 32 Prozent des EU-Durchschnitts beträgt.

Obwohl im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Verbesserung um einen Prozentpunkt zu verzeichnen war, sind andere Länder in der Region im sogenannten Konvergenzprozess schneller vorangekommen, was bedeutet, dass sie schneller wachsen als die EU und innerhalb eines bestimmten Zeitraums zum europäischen Durchschnitt aufschließen.

In Nordmazedonien zum Beispiel verbesserte sich der Indikator im gleichen Zeitraum von 38 Prozent des EU-Durchschnitts auf 42 Prozent. Serbien erreichte 44 Prozent, Montenegro 48 Prozent (zuvor 45 Prozent) und Bosnien und Herzegowina 33 Prozent. Daten für den Kosovo sind nicht verfügbar.

Auch beim individuellen Pro-Kopf-Verbrauch, der den Verbrauch in Abhängigkeit von der Kaufkraftparität und dem Preisniveau misst, belegt Albanien den letzten Platz. Das Land Hoffnungsträger erreichte nur 39 Prozent des EU-Durchschnitts, genauso viel wie im letzten Jahr, und deutlich weniger als der Durchschnitt der EU-Kandidatenländer (ohne die Türkei) von 48 Prozent.

Laut Eurostat verzeichneten Luxemburg und Irland im Jahr 2021 das höchste Pro-Kopf-BIP in Kaufkraftparität in Europa, jeweils 168 Prozent und 119 Prozent über dem EU-Durchschnitt.

An dritter Stelle lag Dänemark mit 33 Prozent über dem EU-Durchschnitt, an vierter Stelle die Niederlande mit 30 Prozent darüber und an dritter Stelle Österreich und Schweden mit jeweils 23 Prozent über dem Durchschnitt.

Im Gegensatz dazu lag Bulgarien 43 Prozent unter dem EU-Durchschnitt, Griechenland 36 Prozent und die Slowakei 31 Prozent darunter.