Die EU ist laut Vucic in Serbien unpopulär

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic sagte während einer Brdo-Brioni-Konferenz in der slownischem Ortschaft Brdo, in der Nähe von Kranj, dass die Europäische Union (EU) in Serbien nicht sehr populär sei und er hoffe, dass sich das in Zukunft ändern könnte.

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"Mein Land ist fest auf dem Weg in die EU und plant, auf diesem Weg zu bleiben, aber die EU ist nicht sehr populär. Wäre heute in Serbien ein Referendum mit der Frage 'Wollen Sie der EU beitreten oder nicht' abgehalten worden, hätten die serbischen Bürger:innen 'Nein' gesagt. Ich hoffe, dass wir das in den kommenden Monaten und Jahren ändern können", sagte Vucic zu Reporter:innen. [EPA-EFE/ANDREJ CUKIC]

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic sagte während einer Brdo-Brioni-Konferenz in der slownischem Ortschaft Brdo, in der Nähe von Kranj, dass die Europäische Union (EU) in Serbien nicht sehr populär sei und er hoffe, dass sich das in Zukunft ändern könnte.

„Mein Land ist fest auf dem Weg in die EU und plant, auf diesem Weg zu bleiben, aber die EU ist nicht sehr populär. Wäre heute in Serbien ein Referendum mit der Frage ‚Wollen Sie der EU beitreten oder nicht‘ abgehalten worden, hätten die serbischen Bürger:innen ‚Nein‘ gesagt. Ich hoffe, dass wir das in den kommenden Monaten und Jahren ändern können“, sagte Vucic zu Reporter:innen.

Der serbische Präsident fügte hinzu, dass einer der Hauptgründe für das „Nein“ die territoriale Integrität Serbiens sei, denn „die Leute können nicht aufhören, über die territoriale Integrität der Ukraine zu reden, während die serbische wie mit einem Hammer zerschlagen wurde.“

Nach dem Gipfel betonte Vucic, dass, was den Belgrad-Pristina Dialog anbelangt, „jetzt alles ganz anders ist.“

„Erstens: Niemand will einen neuen Konflikt auf dem Balkan. Zweitens wollen alle das Kosovo-Argument aus den Händen [des russischen Präsidenten Wladimir] Putin nehmen, der es in all seinen Gesprächen mit westlichen Diplomaten ausgiebig benutzt“, erklärte Vucic.